Ziele formulieren mit der Smart Formel – mal ganz anders

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Ziele formulieren mit der Smart Formel

In diesem Artikel zäumen wir das Ziele-Smart-Formel-Pferd mal ein wenig anders auf.

Denn „normale“ Artikel über die Smart Formel gibt es bereits genug.

Wir wären nicht die Rebellion gegen das Hamsterrad, wenn wir auch das mit dem Ziele erreichen mal gehörig gegen den Strich bürsten würden.

Smart Formel einmal anders

Wir gehen mit der Smart Formel mal ein wenig menschlicher und mit weniger oberlehrerhafter NLP-Trainer-Sprache um.

Du willst dein Leben ein Stück weit verändern und du weißt dafür brauchst du Ziele. Persönliche Ziele, berufliche Ziele, Lebensziele, du musst dir hohe Ziel stecken, diese immer wieder überprüfen und, und, und.

Und wenn du das für dich erkannt hast, dann freue ich mich aufrichtig für dich, denn dann bist du bereits auf dem Weg aus dem Hamsterrad. Nur, hier liegt der nächste Stolperstein, den ich mit dir umschiffen möchte.

Smart Formel - wie fange ich an?

WOLKE108 / Pixabay

Nämlich: Wie fange ich an? Was tue ich als Erstes? Was sind die ersten Schritte? Eine Menge Fragen, die sich dir damit stellen.

Und mit all diesem Wissen gibt es noch eines, was die Spreu vom Weizen trennt. Nämlich das Tun, das Erledigen, das Machen und das Erreichen von Resultaten.

Ich mache sehr oft eine Erfahrung: Dass sehr viele Menschen NICHT wissen, wie sie sich Ziele richtig setzen. Und für all jene fasse ich das jetzt zusammen.

Und ja, dafür benutze ich die gute alte Smart Formel, nur eben mit ein paar kleinen Twists, weniger technisch, mehr für Menschen wie du und ich.

(Wenn du die Smart Formel bereits kennst, dann frage dich: Wende ich dieses Wissen auch an? Wenn ja und es funktioniert nicht so toll, dann kannst du den Rest des Artikels überspringen und meine ganz andere Strategie zum Ziele erreichen lesen)

Was bedeutet Smart nun eigentlich?

Die handelsübliche 08/15 Zielformulierung nach den Smart Kriterien ist einfach. Ziele setzen und erreichen funktioniert wenn deine Ziele folgendes sind:

  • S-Spezifisch
  • M-Messbar
  • A-Attraktiv (hier scheiden sich die Geister manchmal heißt es auch Akzeptiert oder Aktionsorientiert)
  • R-Realistisch
  • T-Terminisierbar

Hier eine kleine Grafik um dir das zu verdeutlichen:

Und ja das klingt wohl sehr technisch und distanziert. Und natürlich sind viel mehr Kriterien für das Erreichen deiner Ziele notwendig.

Daher habe ich mir erlaubt die Smart Kriterien ein wenig zu ergänzen und für deine persönliche Ziele auch greifbar zu machen.

Die Smart Formel richtig anwenden und damit (fast) alles erreichen geht so:

1) Keine halben Sachen

Schreibe deine Ziele nieder und formuliere diese in ganzen Sätzen. Stichworte können nichts. In kürzester Zeit hast du vergessen, was du gemeint hast. Mit ganzen Sätzen kannst du dich nicht bescheißen.

2) Schau nach vorn, nicht zurück

Schreibe nicht auf, was du (mit den Erfahrungen der Vergangenheit) nicht mehr willst. Formuliere es als Weg zu einem Resultat und nicht von einem ungeliebten Umstand weg.

3) Am Anfang stehst immer du

Wenn du deine Ziele formulierst, dann beginne stets mit „Ich“ oder „Mein“. Du bist im Mittelpunkt deines Zieles und es muss zu deinem Resultat werden.

4) Sei im Jetzt

Alle Formulierungen für deine Resultate, Ziele oder Meilensteine sind stets in der Gegenwart formuliert. Also kein „Ich werde“, sondern ein „Ich  habe“, „Ich tue“, „Ich kann“ etc.

5) Drück dich klar aus

Rede nicht um den heißen Brei herum. Beschreibe den Endzustand, das Resultat so genau wie möglich, nur so kann dein Unbewusstes (ja uh, Psycho-Eso-Zeug) seinen Job tun und dich beim Resultate-Erreichen unterstützen.

Smart Formel - Nagle dich fest (sei konkret)

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6) Nagle dich selbst fest

Mache klar, WANN. Also definiere einen Zeitplan oder einen Rahmen. Wann du startest (am besten jetzt) und wann du dein Resultat buchstäblich in den Händen hältst. Kein „irgendwann“, sondern ein klares Datum, eine klare Zeitspanne, ein klarer Termin.

7) Mach dich überprüfbar

Es ist ein Unterschied, ob du sagst: „Ich möchte mit meiner Leidenschaft so viel Geld verdienen, dass ich davon leben kann“ oder ob du sagst „Bei meinem momentanen Lebensstandard brauche ich 2.000 Euro im Monat, um mich wohlzufühlen. Das ist mein erster Meilenstein für mein Lifestyle Business.“ Schaffe also Messbares.

8) Sei mal ganz ehrlich

Hand aufs Herz: Ist dein Ziel realistisch? Oder ist es ein Traum, ein Luftschloss, etwas Unerreichbares? Ist das Resultat, mit 45 Wimbledon-Sieger werden zu wollen, also machbar? Und brauchst du andere, die dich dabei unterstützen? Kläre diese Fragen mit dir.

9) Und was ist, wenn

Es gibt sie. Die negativen Begleitumstände, wenn ein Ziel erreicht wird. Barack Obama war klar, dass es negative Aspekte gibt, als er sich das Ziel gesetzt hat „Ich bin Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika“. Nämlich, dass sein Leben nie wieder so sein wird wie vorher. Auch deine Resultate haben negative Aspekte. Mache sie dir klar, wäge sie ab, denn sie bremsen dich beim Erreichen. (Ob Donald Trump die negativen Aspekte seiner Ziele klar waren, bin ich mir nicht sicher. Bin mir ja nicht mal sicher ob er smarte Ziele überhaupt kennt.)

10) Wie du weißt, ob du angekommen bist

Es gibt genau fünf Möglichkeiten, wie du erkennen kannst, dass du dein Ziel erreicht hast: Es zu sehen, es zu hören, es zu fühlen, es zu riechen und es zu schmecken. Nur über unsere fünf Sinne kommen Informationen in unsere Birne. Mach dir klar, wie du weißt, dass du dein Resultat erreicht hast.

Das war jetzt Goal Getting statt Goal Setting, also Ziele erreichen anstatt sich ein paar Ziele mal einfach so zu setzen.

In meinem Video-Kurs „Entspannt erfolgreich Ziele erreichen“ widme ich mich diesem Thema noch detaillierter.

Hier ein kleiner Einblick:

Und zu guter Letzt das Wichtigste. Wenn du diesen Artikel gelesen und die das Video angesehen hast, dann weißt du, wie es geht. Du hast das Wissen.

Nur: Wissen alleine hat noch keine Veränderung gebracht.

Wenn du im Büro sitzt, dann drucke diesen Artikel aus, nimm ihn mit nach Hause und schreibe, sobald du die erste nicht fremdbestimmte Minute hast, drei smarte Ziele nieder, und zwar nach dem oben geschilderten Vorgang.

Ich verspreche dir, wenn du das noch nie in dieser Form gemacht hast, wird es ein einmaliges Erlebnis, das dir immer im Gedächtnis bleibt. Und noch spannender: Das Resultate-Erreichen fällt dir plötzlich einen Tick leichter. Vertrau mir.

Als Bonus noch ein weiteres Beispiel, wie du ein wenig anders mit deiner Zielsetzung umgehen kannst.

Smart Formel: Ziele erreichen beim Sport

1150199 / Pixabay

Nämlich etwas von Schirennläufern lernen. (Die haben nämlich so richtig gar nichts mit diesem Smart-Projektziele-Zeug am Hut. Aber gerade bei denen geht es um so richtig messbare Ziele)

Es geht beim Schirennen gar nicht darum, wer der körperlich Fittere ist. Und ja, das Werkzeug, das Material, die Ausrüstung & Co und dessen Optimierung sind ebenso ein erheblicher Faktor. Aber ich bin davon überzeugt, dass der gewinnt, der es am meisten will. Also der, der sich hohe Ziele steckt, der seine Ziele am besten kennt und auch den Weg dorthin seine Ziele am besten visualisiert hat.

Es gewinnt der, der nichts anderes auf seiner Agenda hat. Der einfach eines nicht tut, nämlich zweifeln. Der, der alles erreichen will.

Du und ich können von der mentalen Stärke von Leistungssportlern viel lernen. Denn sie haben eines im Griff: Die Art und Weise, wie die Filme, die in ihrem Kopf ablaufen (also auch die Smart Zielformulierung), enden.

Schau dir das Video an, dann weißt du, was ich meine:

 

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

Dieser Artikel wurde am 6. Mai 2018 aktualisiert.

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