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Stress vermeiden: 6 Möglichkeiten, wie du der Alltagshektik entgehst

stress vermeiden

Gehörst du zu jenen, die stets ihr bestes Selbst sein wollen und wo Stress vermeiden eher am Ende der Tagesordnung steht?

An allen Ecken suchst du die Herausforderung, möchtest besser werden, deine Ziele erreichen, Vollgas geben?

Oder hast du das Gefühl, dass du gar nicht das Steuer in der Hand hast, sondern du mehr Passagier in deinem Leben bist, wie eine Flipperkugel hin und her geschossen wirst und andere geben den Takt an?

Vergisst du dadurch, dass es Zeit für dich selbst braucht? Wenn du Stress vermeiden möchtest, dann musst du dir selbst mehr Zeit geben.

Ich weiß, dass ist natürlich nichts Neues. Es ist klar, dass man sich Zeit für sich selbst nehmen sollte.

Nur genau das, fällt dir eben in deinem Alltag so schwer. Du hast das Gefühl, dass du jetzt nicht alles schaffst und fragst dich woher du jetzt auch Zeit für dich hernehmen sollst.

Ich habe eine gute Nachricht für dich. Denn mit ein paar Tricks und ein wenig Willenskraft finden wir einen Lösung, wie wir deinen Stress vermeiden.

Stress vermeiden: Versuche diese 6 kleinen Hacks

Termine mit dir

Dein Terminkalender (egal wie voll er ist) hat Platz für dich. Fixiere pro Woche 2 Termine mit dir, mache eine Mini-Agenda (Buch lesen, spazieren gehen, heißes Bad etc.) und halte diese Termine genau so stringent ein, wie die anderen in deinem Kalender. Mache dir klar, wer in deinem Leben der wichtigste Mensch ist, nämlich du selbst.

15 Minuten beim Nachhause kommen.

Egal was der Tag gebracht hat: Nimm dir jedes Mal wenn du abends nachhause kommst 15 Minuten um anzukommen und quasi in einen andere Modus zu schalten.

Wenn du dich dafür in einem Zimmer weg sperren musst um 15 Minuten völlige Ruhe zu haben, dann tu das. Finde einen Weg diese 15 Minuten konsequent jeden Tag für dich zu reservieren.

Sprich mit deinem Partner und deiner Familie darüber, damit es nicht so aussiehst, als würdest du sie meiden wollen. Sie werden es verstehen. Es sind nur 15 Minuten, die aber für dich einen großen Unterscheid machen.

Nutze dein Mittagspause. Wirklich.

Üblicherweise ist auch die Mittagspause nicht zum Stress vermeiden da, sondern eher umgekehrt. Alles ist zeitlich knapp und die Mittagspause ist kaum eine Erholung. Ändere das ab sofort. Beobachte, was auch die Mittagspause hektisch macht und arbeite bewusst dagegen.

Oftmals sind es nur kleine Hebel, die du bewegen musst und schon ändert sich viel. Achte darauf, dass du die 30-60 Minuten wirklich nutzt um Abstand von der Hektik des sonstiges Tages zu bekommen.

Passender Artikel:  Nebenberuflich selbständig - eine etwas andere Strategie

Mini-Breaks

Oft lässt dir der Alltag im Job kaum Zeit um zu atmen. So scheint es dir zumindest. Aber egal wie stressig alles ist, du kannst immer für 5 Sekunden deine Augen schließen und zwei-, dreimal bewusst durchatmen.

Das klingt jetzt völlig unspektakulär, nur wenn du das über den Tag verteilt ein paar Mal tust, wirst du schnell den positiven Effekt merken

Man könnte sogar sagen es ist eine Mini-Meditation. Damit du nicht darauf vergisst, stelle dir mit deine Smartphone Reminder für diese Mini-Breaks oder nutze die App „Time Out“

Gehe früher ins Bett.

Oft machen nur 10 Minuten einen gehörigen Unterschied. Es geht nicht darum früher schlafen zu gehen, sondern sich Zeit zu nehmen und die „Ich gehe jetzt ins Bett“-Routine ein wenig mehr zu zelebrieren um deinen Körper auf die Ruhe einzustellen.

Der Körper soll mitbekommen, dass sich nun die Taktzahl verringert und bereite das vor: Lüfte die Zimmer durch, dimme das Licht, mache dir einen Gute-Nacht-Tee, lege ruhige Musik auf, lies ein entspannendes Buch etc. (Mehr Tipps rund um das Thema „Einschlafen“ gibt hier.)

Nimm dir einen Tag für dich

Einfach mal einen Tag mit dir selbst verbringen. Ohne Partner, ohne Familie, ohne Freunde. Einfach du und genau das tun, was du willst.

Egal ob du dir einen Urlaubstag nimmst oder das Wochenende wirklich dafür benutz um runter zu kommen ist egal. Es muss nur wirklich ein ganzer Tag sein, der dir gehört. Kläre auch das mit Familie und Co ab und nimm dir einen Tag pro Monat (und vergiss nicht, diese Tag in deinen Terminkalender einzutragen)

Diese Tipps sind nicht weltverändernd.

Halt, doch sie sind es. Weil es die kleinen Dinge im Leben sind, die oftmals für dich und dein Leben den Unterschied machen. Wenn du Stress vermeiden willst, dann versuche mal auch nur einen dieser 6 Tipps.

Gehe nicht davon aus, dass es sofort funktioniert. Es braucht auch dafür (wie bei so vielem im Leben) ein wenig Übung und Geduld.

Aber dieser „Aufwand“ lohnt sich allemal.

2 Comments on “Stress vermeiden: 6 Möglichkeiten, wie du der Alltagshektik entgehst

Florian
9. Februar 2018 um 8:55

Ein Termin mit sich selbst machen, ist wirklich klasse! Ich bezeichne das auch als „Selbstoptimierungswahn“, wenn man jede Minute vollstopft um sie produktiv zu nutzen. Klar ist man da gestresst.

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Manuela
6. Februar 2018 um 19:18

Hallo Markus

Seit ich Punkt 5 und 6 seit Jahren pflege, egal was andere dazu sagen, fühle ich mich auch entspannter. Anfangs habe ich mich noch gerechtfertigt. Aber auch das habe ich vor einem Jahr weggelassen. Es ist eine Entscheidung, die ich nicht begründen muss. Bezogen auf Punkt 6, habe ich am Sonntag „meinen Schlumpftag“ eingeführt. Anfangs habe ich es begründet. Jetzt schon lange nicht mehr. Es ist mein Leben. Und da setzt die Radix an. Ich habe erst mit ca. 43 Jahren angefangen an meine Bedürfnisse zu denken. Manchmal liest man solche Ratschläge und versteht es noch nicht. Ich glaube, es braucht Erfahrungen im Leben, um an den Punkt zu kommen. Ich habe mir früher auch immer gesagt, das ist ja normal. Selbst habe ich gar nicht gemerkt, wie leistungsorientiert ich bin und das ich im Modus, ich funktioniere für Andere und wie ein Roboter bin.

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Ja, das passt natürlich ;-)

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

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