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Tranquillitas

Seelenfrieden; Ein Zustand der Gelassenheit und des inneren Friedens.

Tranquillitas, oder Seelenfrieden, ist ein Schlüsselkonzept in der stoischen Philosophie, das einen Zustand der inneren Ruhe, Gelassenheit und des Gleichgewichts bezeichnet. Dieser Zustand wird erreicht, wenn ein Mensch in Harmonie mit sich selbst und seiner Umgebung lebt, ungestört von externen Einflüssen und inneren Unruhen wie starken Emotionen oder beunruhigenden Gedanken.

1. Gleichmut gegenüber externen Umständen:

Im Zentrum der stoischen Praxis steht die Idee, dass unser Seelenfrieden nicht von äußeren Ereignissen, sondern von unserer eigenen Haltung und Reaktion auf diese Ereignisse abhängt. Die Stoiker, wie Epiktet, lehrten, dass es nicht die Ereignisse selbst sind, die uns beunruhigen, sondern unsere Meinungen und Urteile über diese Ereignisse. Tranquillitas wird erreicht, indem man lernt, Dinge, die außerhalb unserer Kontrolle liegen, zu akzeptieren und sich stattdessen auf das zu konzentrieren, was in unserer Macht steht, nämlich unsere Einstellungen und Handlungen.

2. Beherrschung der Emotionen:

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Seelenfriedens in der stoischen Philosophie ist die Beherrschung und angemessene Steuerung der Emotionen. Dies bedeutet nicht die Unterdrückung aller Gefühle, sondern das Entwickeln einer tiefgreifenden Verständnisfähigkeit und Kontrolle über impulsive und destruktive Emotionen. Durch die Anwendung von Vernunft und Selbstreflexion streben die Stoiker danach, störende Leidenschaften zu vermeiden, die den Seelenfrieden beeinträchtigen könnten.

3. Leben im Einklang mit der Natur:

Tranquillitas umfasst auch das Leben im Einklang mit der Natur und den eigenen inneren Prinzipien. Dies bedeutet, ein Leben in Übereinstimmung mit der Vernunft (Logos) zu führen und Tugenden wie Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung zu kultivieren. Indem man seine Handlungen und Gedanken mit diesen grundlegenden Prinzipien in Einklang bringt, kann man einen dauerhaften Zustand inneren Friedens erreichen.

Marcus Aurelius, betonte die Bedeutung des Seelenfriedens und der Gelassenheit inmitten der Unwägbarkeiten des Lebens. Er schrieb: „Du hast Macht über deinen Geist – nicht über äußere Ereignisse. Erkenne dies, und du wirst Stärke finden.“ Diese Aussage unterstreicht, dass die Wahrung des Seelenfriedens in der eigenen Einstellung und Perspektive liegt, nicht in den äußeren Umständen.

Zusammenfassend ist Tranquillitas in der stoischen Philosophie nicht nur ein Ziel, sondern auch ein Weg. Es ist ein Zustand, der durch die bewusste Praxis der Tugend, die Akzeptanz dessen, was wir nicht kontrollieren können, und die Beherrschung unserer emotionalen Reaktionen erreicht wird. Dieser Seelenfrieden ist tief und unerschütterlich, da er auf einer inneren Haltung der Gelassenheit und der Weisheit basiert, die von äußeren Ereignissen unabhängig ist.

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