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Häufige Beispiele für unbewusste Vorurteile und wie du sie vermeidest 

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Eine unbewusste Voreingenommenheit basiert auf Annahmen und Meinungen und nicht auf Fakten oder Beweisen. Mit anderen Worten, es geht darum, etwas oder jemanden aufgrund von Hörensagen oder den Meinungen oder Überzeugungen anderer Personen zu beurteilen. Unbewusste Vorurteile sind oft falsch, vor allem wenn es um eine Gruppe von Menschen geht. Alles und jeder sollte nach seinen eigenen Verdiensten und Handlungen beurteilt werden.

Nur wenn du aktiv wirst und dich zur Achtsamkeit verpflichtest, kannst du wirklich etwas ändern, um dich und dein Umfeld zu verbessern. Informiere dich über die Fakten, bevor du davon ausgehst, dass etwas verletzend und schädlich für deine Gemeinschaft ist. Der erste Schritt besteht darin, die gängigen Vorurteile zu erkennen und deine Perspektive und dein Handeln aktiv zu verändern, um sie zu vermeiden. Es gibt keine unbewussten Vorurteile, die der Gesellschaft nützen; sie halten sie nur auf und zerstören sie. 

Hier sind vier häufige Beispiele für unbewusste Vorurteile und wie du sie vermeiden kannst: 

Der Halo-Effekt 

Ein sehr häufig anzutreffendes Vorurteil am Arbeitsplatz, der Halo-Effekt, geht davon aus, dass du aufgrund einer körperlichen oder anderen Eigenschaft, die nichts mit dir zu tun hat, eine gute Leistung oder allgemeine Fähigkeiten und Qualitäten hast. 

Ein klassisches Beispiel ist jemand, der im Anzug zur Arbeit geht und nicht in Jeans und T-Shirt. Aufgrund des Halo-Effekts werden die meisten Menschen zu dem Schluss kommen, dass der Arbeitnehmer im Anzug kompetenter ist als derjenige im T-Shirt. Die Kleidung hat jedoch nichts damit zu tun, wie intelligent die Person ist oder wie gut sie ihre Arbeit erledigen kann. 

Um den Halo-Effekt zu vermeiden, solltest du sicherstellen, dass die Eigenschaften, die du zur Beurteilung einer Person heranziehst, miteinander übereinstimmen. Mit anderen Worten: Jemand, der seinen Abschluss als Klassenbester gemacht hat, ist ein viel besseres Detail, um seine Fähigkeiten für einen Job zu bestimmen, als die Kleidung, die er trägt. Du kennst das Sprichwort: “Beurteile ein Buch nie nach seinem Einband. “

Der Bestätigungsfehler (Confirmation Bias) 

Das ist, wenn du nur nach Fakten suchst, um deine Idee zu untermauern, während du die offensichtlichen gegenteiligen Fakten ignorierst. Das passiert oft bei Diskussionen über Politik, Religion oder Wissenschaft und bei allem, was mit den Überzeugungen anderer zu tun hat. Fakten sind Fakten. 

Ignoriere sie nicht, nur weil du dir deine Fehler nicht eingestehen kannst. Du bist ein Mensch, und Menschen machen Fehler. So wächst du und lernst, ein besserer und erfolgreicherer Mensch zu werden. Nimm dir die Zeit, dich weiterzubilden und stelle deine Gedanken immer wieder in Frage, wenn du das Gefühl hast, dass du dich wehrst. Das Vermeiden von Fakten bringt deinem Leben keinen Wert. 

Das Altersvorurteil

Das ist der Mythos, dass dein Alter einen Einfluss auf deine Leistung hat. Es ist die Annahme, dass du aufgrund deines Alters bestimmte Konzepte nicht verstehst oder nicht so gut arbeiten kannst wie jemand, der jünger und gesünder oder älter und erfahrener ist. Wie du sicher weißt, spielt dein Alter kaum eine Rolle für deine Interessen. Nur weil jemand in der Technik geboren wurde oder an seinem Smartphone klebt, heißt das nicht, dass er bessere Leistungen erbringt als jemand, der älter ist. 

Das Geschlechtervorurteil

Das ist bei weitem eines der schädlichsten Vorurteile gegenüber Frauen in der Arbeitswelt. Das ist die Vorstellung, dass Frauen “herrisch” oder “gemein” sind, wenn sie Selbstvertrauen ausstrahlen oder ihr Team selbstbewusst führen, so wie es ein Mann tun würde.  

Es ist die Vorstellung, dass Frauen für die Küche bestimmt sind und Männer die “Ernährer” sein sollten. Das ist leicht zu vermeiden. Es gibt keinen Grund, die Leistung einer Person zu beurteilen oder Regeln aufzustellen, die nur auf ihrem Geschlecht oder anderen Körperteilen basieren, die nichts mit dir oder der Arbeit zu tun haben. 

Denke daran, dass der Schlüssel zu einer erfolgreichen Gemeinschaft und einem glücklicheren Leben für dich Gleichheit, Vielfalt und Inklusion sind. Unbewusste Vorurteile sind das genaue Gegenteil und werden den Menschen immer schaden, ob du sie nun siehst oder nicht. Wenn du willst, dass die Welt besser wird und du in einer wohlhabenden Gemeinschaft lebst, dann sei ein Vorbild. Engagiere dich aktiv in deiner Gemeinde, sei aufgeschlossener und vermeide es immer, Vorurteile zu haben.

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