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Und was machst du – sonst – so?

was machst du

Ist es dir auch schon aufgefallen?

In den allermeisten Gesprächen geht es häufig um den Job. Egal ob mit Freunden, Kollegen sowieso oder dem Partner. Die meiste Zeit verbringen viele Menschen nun mal in der Arbeit und von dort gibt es immer was zu erzählen.

Auch wenn man neue Leute kennenlernt ist man, nach einer kurzen Anwärmphase schnell wieder beim offenbar recht beliebten Thema:

„Und was machst du beruflich?“

Viele Menschen definieren sich scheinbar hauptsächlich über ihren Beruf

Dabei finde ich die Frage äußerst spannend, was mehr über einen Menschen aussagt. Was er beruflich macht oder was er – sonst so -, in seiner Freizeit macht? Noch haben  wenige Menschen das Glück, das Eine mit dem Anderen zu verbinden. Aber es werden, nicht zuletzt mit Hilfe von Markus Cerenak, immer mehr! 😉

Es wäre doch eine schöne Abwechslung, wenn man in Zukunft des Öfteren die Frage hören würde:

„Und was machst du sonst so?“

Was würde man denn eigentlich selbst darauf antworten?

Neben der Arbeit bleibt oft nicht die Zeit, die man gerne hätte, um seinen Hobbies nachzugehen. Da man z. B. als Mitglied der Hamsterradbewegung nicht permanent reisen kann, ist die Work Life Balance bestenfalls mit anderen Aktivitäten vor Ort zu füllen.

Vor allem Bewegung ist ja der landläufigen Meinung nach existenziell

Schon von klein auf hören und später predigen wir selbst Bewegung als Ausgleich zum Kindergarten, zur Schule, zum Beruf, zum Sitzen und im Allgemeinen. Ob es sich um Fußballtraining schon für die kleinsten, eine Kampfsportart, Joggen, Yoga, Fitnessstudio oder was auch immer handelt.

Man kann die positiven Auswirkungen auch wirklich nicht leugnen!

Während ich persönlich mich im Winter eher nur für das Nötigste bewege,  – (wenn es wochenlang kalt und greislig ist, geht es bei mir eher ums nackte Überleben, als darum unnötig einen Fuß vor die Tür zu setzen, außer was der Job und der Hund so an Mindestkilometern fordern. Darum auch mein Traum vom Überwintern in südlichen Gefilden, doch dazu in einem anderen Artikel mehr) – komme ich in den Sommermonaten wesentlich leichter auf Touren. Wenn die ersten Vögel zu singen beginnen, alles blüht, es lange hell und insgesamt einfach wärmer ist werden die Spaziergänge häufiger und länger, werden Radl, Inliner* und die Yogamatte wieder hervorgeholt und in der Folge fühlt man sich tatsächlich einfach besser.

Was machst du so?

5132824 / Pixabay

Fraglich bleibt die Reihenfolge: Ob man sich besser fühlt, weil man sich bewegt oder ob man sich bewegt, weil man sich besser fühlt

Warum ist bei vielen Menschen die Motivation, sobald die Sonne lacht größer?

Passender Artikel:  5 inspirierende Worte, die dein Hamsterrad verändern. Besonders das letzte.

Ist es die Aussicht darauf, bald leichter bekleidet eine gute Figur zu machen? Dies lässt sich auch wirklich gut mit Hilfe eines Fitness Studios erreichen. Da das leider so gar nicht mein Ding ist, muss ich das über weniger essen, also fdH oder Intervallfasten in Verbindung mit anderen Sportarten angehen.

Vieles könnte man natürlich auch das ganze Jahr über machen, wie z. B. Yoga. Das ginge sogar ganz bequem von daheim.

Ein Mysterium bleibt, warum man es eher schafft sich aufzuraffen wenn man sich für einen Kurs außer Haus angemeldet hat

Wenn man die Fahrzeit hinzurechnet, hätte man daheim unterm Strich eigentlich mehr Übungszeit mit weniger Aufwand zur Verfügung.

Fragt man Ärzte nach der optimalen Sportart, kommt unisono die Antwort „Schwimmen“. Offenbar ist es das Non plus Ultra für alle Muskelgruppen, Haltung und die Kondition. Blöd nur, wenn man sich dann erkältet, weil man im Winter mit noch nassen Haaren rausgeht. Also, besser fürs Immunsystem, gleich nach dem Schwimmen noch in die Sauna zu gehen. Auch sehr empfehlenswert, ein Besuch in der Salzgrotte. Entspannung so ganz ohne Bewegung, bis auf den Weg dahin. Und zudem gesund.

Wenn es dann endlich wieder richtig warm wird bieten sich die zahlreichen Wassersportarten an.

Kanu/Kajak, SUP, Segeln, Windsurfen, Kiten um nur einige zu nennen. Alternativ kann es doch auch mal ganz schön sein, einfach nur mit der Luftmatratze auf dem Wasser abzuhängen, zu lesen. Grillgeruch weht einem um die Nase, überall ist Musik. Und erst die Sonnenuntergänge, Wellness für die Seele! Da werde ich schon beim Schreiben ganz hibbelig vor Vorfreude! 🙂

Wer lieber festen Boden unter den Füßen hat, wird sich vielleicht bei Sportarten mit „Schlägern“, wie Tennis, Tischtennis, Badminton oder Squash wohler fühlen, diese  erfreuen sich ja auch zunehmend großer Beliebtheit. Insbesondere Tischtennis ist nicht nur für die körperliche, sondern auch für die geistige Fitness vorteilhaft. Zudem kann man das Maß der Verausgabung nach aktueller Kondition dosieren und somit bis ins hohe Alter spielen. Weitere  Sportarten mit „Schlägern“, (je nach Sportart sind diese natürlich namentlich anders benannt), Billard, Golf und Minigolf, wobei mir hier der Begriff „Sport“, ähnlich wie bei Schach, Angeln  und Motorsport nicht so recht über die Tastatur gleiten will…

Wenn man den Weg zu den Aktivitäten jeweils mit dem Radl zurücklegt kann man jeden mehr oder weniger sportlichen Event optimieren  🙂

Wie wär’s im Winter statt mit den Klassikern Ski- und/oder Snow Board fahren mal mit Eishockey?

Wer gern Schlittschuhlaufen geht, dem kann ich übrigens nicht nur das Lesen des folgenden Artikels auf meinem rirareiseblog empfehlen, sondern auch den Besuch des Wiener Eistraums

Passender Artikel:  Die wichtigsten 6 Meilensteine auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben

Die Palette ist breit, die Möglichkeiten sind schier endlos, vieles ist auch ohne großen finanziellen Aufwand möglich.

Man muss nur den Hintern hochkriegen, den inneren Schweinehund den faulen Sack vom Sofa werfen! Am besten gelingt das, wenn man einen oder mehrere Trainingspartner hat. Freunde, Kollegen, Kurse oder Vereine freuen sich zumeist gleichermaßen, wenn jemand von sich aus aktiv wird und andere mitreißt. Und letztendlich kommt es einem ja auch wieder selbst zugute.

Kneipp

gefrorene_wand / Pixabay

Schon Sebastian Kneipp wusste:

„Wenn das Wasser immer ruhig und stille steht, wird es bald faul;

wenn ein Pflug nicht gebraucht wird, wird er bald rostig;

wenn eine Maschine lange der Witterung ausgesetzt ist und nicht verwendet wird, so wird sie bald ihre Dienste versagen; sie wird zuletzt gebrechlich werden und zerfallen, ohne dass man sie gebraucht hat. Gerade so geht es mit dem menschlichen Körper.“

(Quelle: https://www.gutzitiert.de/zitate_sprueche-bewegung.html)

Und das wollen wir doch nicht!

Welche Antwort könntest du künftig auf die Frage geben:

„Und was machst du so?“

Viele Grüße, €[email protected]

* 2019 findet in München, nach 2-jähriger Pause endlich wieder die Blade Night statt.

Artikel von

Manuela Stockmann

Manuela Stockmann

Eine eigentlich klassische Hamsterradlaufbahn. Schule, Ausbildung, Beruf (unter anderem als kfm. Angestellte in einer Immobilienfirma, Bankangestellte). Bewusster Wechsel in Teilzeit, um mehr Zeit und vor allem noch Energie für Familie, Freunde, Hund und Hobbies zu haben. Nach Eltern(aus)zeit Rückkehr in das Hamsterrad. Unter anderem Schwerpunkt Seminarorganisation, später Assistenz und Office Management. Mit der Zeit kam die Kreativität: Grundkurs HTML/CSS Programmierung, ehrenamtliche Unterstützung einer Familienwebseite im Internet (HTML), sowie Betreuung von Grundschulkindern im Antolin Lese Lernprogramm am PC. Verfassen von Kurzgeschichten und Artikeln. Aufbau einer nicht kommerziellen Internetseite, mein kleiner RiRaReiseblog, in dem ich über persönliche Erlebnisse und Eindrücke von einigen schönen Flecken dieser Welt und dem für mich schönstem Hobby überhaupt schreibe. Die Sprachkenntnisse in Englisch, sowie Grundkenntnisse in Französisch, Italienisch und Niederländisch haben bisher ausgereicht, um an den besuchten Zielen in der Welt zurechtzukommen. Des Weiteren mag ich alles, was man am, im und auf dem Wasser tun kann.

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Ja, das passt natürlich ;-)

Artikel von

Manuela Stockmann

Manuela Stockmann

Eine eigentlich klassische Hamsterradlaufbahn. Schule, Ausbildung, Beruf (unter anderem als kfm. Angestellte in einer Immobilienfirma, Bankangestellte). Bewusster Wechsel in Teilzeit, um mehr Zeit und vor allem noch Energie für Familie, Freunde, Hund und Hobbies zu haben. Nach Eltern(aus)zeit Rückkehr in das Hamsterrad. Unter anderem Schwerpunkt Seminarorganisation, später Assistenz und Office Management. Mit der Zeit kam die Kreativität: Grundkurs HTML/CSS Programmierung, ehrenamtliche Unterstützung einer Familienwebseite im Internet (HTML), sowie Betreuung von Grundschulkindern im Antolin Lese Lernprogramm am PC. Verfassen von Kurzgeschichten und Artikeln. Aufbau einer nicht kommerziellen Internetseite, mein kleiner RiRaReiseblog, in dem ich über persönliche Erlebnisse und Eindrücke von einigen schönen Flecken dieser Welt und dem für mich schönstem Hobby überhaupt schreibe. Die Sprachkenntnisse in Englisch, sowie Grundkenntnisse in Französisch, Italienisch und Niederländisch haben bisher ausgereicht, um an den besuchten Zielen in der Welt zurechtzukommen. Des Weiteren mag ich alles, was man am, im und auf dem Wasser tun kann.

Über die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad

Markus Cerenak hat gemeinsam mit seinen Lesern die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad angezettelt. Wenn auch du in einem Hamsterrad sitzt und raus willst, dann klicke unten auf den Button!

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