Warum dein Urlaub zu kurz ist – 12 böse, aber leider wahre Argumente

Urlaub ist das ultimative Wort in unserer Gesellschaft. Es gibt kaum ein Wort, dass so positiv belegt ist. Egal, in welchem Kontext das Wort auftaucht, es zaubert ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen, lässt sie zurückerinnern an den Letzten, oder sich vorfreuen auf den Kommenden.

Obwohl oder gerade weil der Urlaub zu kurz ist, kann man nie genug bekommen. Wir schwelgen in „Urlaubserinnerungen“, zeigen uns gegenseitig Fotos und Videos, erzählen mit strahlenden Augen, was wir erlebt haben, oder malen uns bildhaft aus, was im nächsten Urlaub so auf uns wartet.

Die Zeitspanne zwischen den Urlauben gilt es so schnell wie möglich zu überbrücken und dir mental das „Urlaubsfeeling“ zu erhalten. Sobald du zurück bist, werden die nächsten Pläne geschmiedet. NACH dem Urlaub ist schließlich gleichzeitig VOR dem Urlaub.

Ist die Zeitspanne zu lange geraten, dann bist du schön langsam aber „wirklich urlaubsreif“. Je näher der „wohlverdiente“ und „langerwartete“ Urlaub kommt, umso mehr kommen wir in „Urlaubsstimmung“, sind mit den Gedanken quasi schon dort.

Wir zählen die Tage und verlautbaren über alle Kanäle, wann es endlich losgeht und wohin. Ich beobachte ein spannendes, gesellschaftliches Phänomen:

Auf die Frage „Wie war dein Urlaub?“
bekommt man stets ein und dieselbe Antwort:
„Wunderschön, aber wie jeder Urlaub zu kurz.“

Mir kommt vor, dass Urlaub dazu da ist, um dich im Hamsterrad still zu halten:

  • „Der letzte Urlaub ist ja noch nicht so lange her. Ich kann mir nicht schon wieder frei nehmen!“
  • „Ich kann mir noch keinen Urlaub gönnen, ich bin noch nicht so lange in der Firma. Zuerst muss ich mal was leisten!“
  • „Jetzt ist es aber dann bald soweit, die letzten Wochen stehe ich auch noch durch und dann ist endlich Erholung angesagt!“

Spannend ist, wenn man sich ansieht, wie das Hamsterrad manipulativ mit dem Traumwort „Urlaub“ umgeht.

Hier vielleicht eine gute Alternative für den „ganz normalen Hamsterrad-Wahnsinn“

Urlaub zu kurz: Die wahre, aber ein wenig traurige Bestandsaufnahme

Du musst einen Urlaubsantrag ausfüllen.

Du kennst die Situation sicher. Der vorwurfsvolle Blick, wenn du nach dem Formular für einen Urlaubsantrag fragst. Und der Satz: „Ach, gehen Sie schon wieder auf Urlaub?“
Danke, Hamsterrad, für das schlechte Gewissen!

Du diskutierst mit Kollegen.

Du bist Single und hast keine Kinder? Dann hast du in der Urlaubsplanung innerhalb des Unternehmens immer die Arschkarte gezogen. Niemand nimmt auf deine Wünsche Rücksicht. Du hast eine Familie? Du hast die Arschkarte auch. Du darfst mit tausenden anderen am Strand liegen.
Danke, Hamsterrad, für die tolle Organisation!

Es wird erwartet, dass du doch erreichbar bist.

„Aber wenn etwas Dringendes ist, dürfen wir uns schon kurz melden“, sagt der Chef und blickt über den Rand seiner Brille und die Antwort ist klar. Es bleibt dir ja auch nichts anderes übrig.
Danke, Hamsterrad, für den sozialen Druck!

Du kommst auf die absurde Idee, die Arbeit mitzunehmen.

Du bist stolz, dass der Laptop zu Hause bleibt. Aber das Handy tut’s ja auch. Und klar ist auch, wenn du an dem einen Konzept nicht weiter arbeitest, kannst du die Deadline nicht einhalten. Das war die Voraussetzung, dass du den Urlaub überhaupt genehmigt bekommen hast.
Danke, Hamsterrad, für die kleine Erpressung!

Du denkst an den Haufen eMails, der dich nach der Rückkunft erwartet.

An normalen Arbeitstagen ist es schon eine Menge. Aber wenn du den Computer abschaltest und auf Urlaub fährst, weißt du es bereits: Die E-Mail Flut am ersten Arbeitstag wird der Wahnsinn. Ohne Worte.
Danke, Hamsterrad, dass die Abwesenheitsnotiz nichts bringt!

Du überlegst dir, was deine Vertretung verbockt hat.

Es ist wie das Amen im Gebet und du weißt es eigentlich schon vorher. In den zwei Wochen Urlaub werden Dramen passieren, denn du hast zwar ein tolles Übergabedokument geschrieben (waren gleich mal ein paar Überstunden), aber die Kollegen werden das nicht so hinbekommen. Du weißt, dass du Feuer löschen musst, sobald du zurück bist.
Danke, Hamsterrad, für die unfähigen Kollegen!

Du redest, wenn du im Urlaub neue Menschen kennen lernst, über deinen Job.

Am Urlaubsort angekommen und die ersten neuen Leute kennengelernt, ist es ein Klassiker: Du sprichst über die Arbeit. Und wie zufällig ist der Tischnachbar aus einer ähnlichen Branche und es wird fachgesimpelt.
Danke, Hamsterrad, dass du einfach überall bist.

Du musst dir die Geschichten der Kollegen anhören

Ist es nicht toll, dass du dir die letzten 3 Wochen den Arsch aufgerissen hast, nur damit dein Kollege eine Safari durch Kenia machen konnte? Oder du Überstunden ohne Ende gemacht hast, während sie im Yoga-Camp war? Das reicht aber nicht aus, jetzt darfst du dir auch noch die Fotos ansehen und die Geschichten anhören. Und dein nächster Urlaub ist erst in 4 Monaten.
Danke, Hamsterrad, für die Erfindung der Digitalkamera.

Du reißt dich zusammen, bei der Frage „Wie, Sie haben gar nicht im Ausland Urlaub gemacht?“ nicht auf die Palme zu gehen!

Dazu einfach kein Kommentar.
Danke, Hamsterrad, für das Schubladendenken.

Du bist erstaunt, was sich in 2 Wochen alles ändern kann.

Du kommst zurück und hast das Gefühl, du bist in einer anderen Firma? Jour fixes wurden umgelegt, neuer Kollege sitzt im Zimmer, im Meeting reden alle über ein extrem wichtiges Projekt, von dem du noch nie gehört hast und im Kaffeeautomat wurde deine Lieblingssorte wegen Einsparungen gestrichen.
Danke, Hamsterrad, dass die Zeit so schnell vergeht.

Du bist erstaunt, was sich in 2 Wochen noch immer nicht geändert hat.

Vor deiner Abreise stand eine wichtige Sache kurz vor dem Abschluss und insgeheim hast du gehofft, dass alles über die Bühne gegangen ist, wenn du zurück bist. Nix da. Nichts ist während deines Urlaubs passiert.
Danke, Hamsterrad, dass die Zeit so langsam vergeht.

Du bist genau 10 Minuten wieder im Büro und die ganze Erholung ist beim Teufel.

Du machst einen Schritt in deine Firma und du spürst es bereits. Diese eigenwillige Energie, die hier herrscht (Übrigens egal ob der Urlaub zu kurz war oder nicht). Diese ganzheitliche Verkörperung von Alltag, vom Datumsstempel für die eingehende Post über die Pseudo-Kunstwerke an der Wand (die Weltoffenheit und Kreativität zeigen sollen) bis zu dem, wie immer geschmacklosen und ein wenig zu eng sitzenden Anzug deines Chefs. Du weißt eines. Du bist wieder da. Du setzt dich an deinen Schreibtisch, schaltest den Computer ein und das Telefon läutet zum ersten Mal. Du hebst ab, meldest dich und dir ist klar: Der Urlaub ist vorbei. UND: Es kann so nicht weiter gehen.

Danke, Hamsterrad, dass du mich in die Realität zurückgeholt hast.

Ok, ist der Urlaub zu kurz? Oder passt schon alles?

Ich weiß, dass ich gerade ein wenig übertrieben habe.  Hm… lass mich kurz nochmal darüber nachdenken, nein, vermutlich doch nicht.

Wenn das Hamsterrad nervt, dann steig doch einfach aus

Hole dir mehr Infos gleich hier

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

2017-07-20T12:36:16+00:00 6 September, 2013|

32 Kommentare

  1. Holger 6. September 2013 um 9:41 Uhr- Antworten

    Markus, ich leg mich fest: dein bester Artikel bisher! Präzise beobachtet und pointiert auf den Punkt gebracht. Ein echter Genuss…

    Disclaimer: ich bin selbständig. 😉

  2. Barbara 6. September 2013 um 9:53 Uhr- Antworten

    … muss Dir mal wieder 100% zustimmen. Die schaffen das sogar im Minijob, das so hinzudrehen.

    Im Moment mein persönliches Urlaubsmodell: Bauernhofhüten beim Freunden, mit 2 Hunden, 3 Pferden, 8 Enten, 1 Katz‘, Ruhe, Stille, Natur, bissl körperliche Arbeit, Notebook dabei, ein paar interessante Aufträge sind auch dabei. Absolut TRAUMhaft für mich. Fehlt sich nix. Bin ein Landei und DAS ist meine Traum-Lebensform. Tausch gegen Malediven? NIE IM LEBEN. LOL.
    Liebe Grüße
    Barbara

  3. Robert B.-W. 6. September 2013 um 10:12 Uhr- Antworten

    Danke Markus für diese VOLLKOMMENDE wahre Aussagen!
    Das betrifft mich ganz voll, ich bin seit einer Woche zurück von meiner 14-tägigen Urlaubsreise zurück. Mein Erholungseffekt ist schon am letzten Montag nach 1 Stunde total verfolgen, das ist der reine Wahnsinn. Nun bin ich (in meinem Gefühl!) hier wieder eingeschlossen, wie in einem „Hamsterrad“, was Markus immer wieder uns angedeutet hat! ;o)
    Nun bin ich endlich mit dieses Thema wach geworden. Ich denke, es ist überall so die Realität sichtbar…?! Warum eigentlich so? Weshalb HAMSTERRAD??? Um unser Leben zu manipulieren und wir nicht mehr „frei denken“ können? Hm…?
    Noch einmal an Markus, SUPER-Thema! Ich muss mal an meine Bekannten, Kollegen und Familienangehörigen weiterleiten… Bis bald Robert 🙂

  4. Sirpa 6. September 2013 um 10:16 Uhr- Antworten

    Lieber Markus,

    wunderschön sarkastisch und dennoch soooooo wahr. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Spiegelbild unserer heutigen Gesellschaft 😉

    Na ja die Hoffnung stirbt zu letzt und ich glaube noch an die Menschheit, dass sie aufwacht…wir hier zumindest gehen schon in die richtige Richtung.
    Also lasst es Euch alle gut gehen, der „Urlaub“ steht vor der Tür, die Sonne lacht aus vollem Herzen, also lasst es Euch mal so richtig super gut gehen!!!

    Liebe Grüße aus DUS,
    Sirpa

  5. Jörg Wanders 6. September 2013 um 10:47 Uhr- Antworten

    Alter Schwede – äh – Ösi! Das war ja jetzt mal die Eisdusche bei 35º im Schatten 😀
    Aber sowas von unübertrieben…

  6. Daniel Russ 6. September 2013 um 11:05 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    Danke für den tollen Artikel, du hast wirklich sowas von recht, wenn ich mich an meinen letzten job zurück erinnere.
    Und man hat es für sowas von selbstverständlich gehalten, weil man ja auch nicht wirklich was anderes kannte.

    Liebe Grüße

    Daniel

    • markus cerenak 12. September 2013 um 16:36 Uhr- Antworten

      ja, viele halten das für normal und selbstverständlich. leider
      Lass es dir gut gehen!
      m

  7. Der Privatier 6. September 2013 um 11:19 Uhr- Antworten

    Ich kann Dir nur betätigen: NEIN – Du hast nicht übertrieben !

    Genau so war es. Zumindest in meinen „besten“ Zeiten als angestellter Arbeitnehmer. Einige der Punkte habe ich dann zwar in den letzten Jahren schon konsequent reduzieren können, aber manches war sogar noch schlimmer.

    Einen Punkt würde ich z.B. noch ergänzen: Es war ja nicht nur so, dass meine Vertretung wichtige Dinge in meinem Urlaub verbockt hat. Es war ja auch umgekehrt. Plötzlich musste man sich noch zusätzlich um die ohnehin schon verbockten Jobs der lieben Kollegen kümmern, während diese irgendwo am Strand lagen. Die Krönung dieser Hamsterrad-Methode: Während Kollege A in Urlaub ist, muss stattdessen B für ein paar Tage zum Kunden, um ein Problem zu beheben. Während dieser Zeit muss dann C die Arbeit von B machen. Solange, bis dann jeder eine Arbeit macht, von der er nichts versteht.
    Und wenn dann A aus dem Urlaub zurückkommt, würde er gerne B fragen, was denn jetzt der aktuelle Stand ist. Aber dann ist ja B bereits in Urlaub…

    Ich bin mehr als froh, dieses Chaos hinter mir gelassen zu haben. Aber es ist gut, wieder einmal daran erinnert zu werden, wie es einmal war. Und wie gut es tut, dass das vorbei ist.

    Gruß, Der Privatier

  8. Dominik 6. September 2013 um 11:33 Uhr- Antworten

    Hallo,

    genau so ist es —–leider.

    Ein Grund mehr, das Hamsterrad zu verlassen.

    Gruß
    Dominik

  9. Matthias 6. September 2013 um 11:50 Uhr- Antworten

    Hab mich köstlich amüsiert =) Kenne natürlich das alles und habe mich als ehemaliger Chef selbst gerade ertappt. Ja auch ich habe immer komisch gekuckt wenn jemand einen Urlaubsantrag haben wollte. Zu mit hat ein Chef von mir mal gesagt : Willst du wirklich in Urlaub gehen bei deinen Umsatzzahlen oder lieber Verantwortung tragen =)

    Danke für den Beitag und liebe Grüße Matthias

    • markus cerenak 12. September 2013 um 16:38 Uhr- Antworten

      danke matthias – hoffe, dein projekt geht voran. freu mich wenn wir uns mal wiedersehen!
      lg m

  10. Kerstin 6. September 2013 um 12:07 Uhr- Antworten

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich es mit Humor nehmen oder verzweifeln soll, dass ich mich in fast jedem der Punkte sofort wider finde!! Habe gerade die erste Woche nach einem langen Urlaub hinter mir und der Artikel passt perfekt – wie immer einfach großartig!

    • markus cerenak 12. September 2013 um 16:38 Uhr- Antworten

      danke kerstin, ja die wahrheit ist manchmal hart. vl ein argument zur rebellion gegen das hamsterrad?
      lg m

  11. sabine 6. September 2013 um 12:59 Uhr- Antworten

    markus,

    das ist wohl der erste artikel der mir zeigt, wie gut ich schon aus dem radl draußen bin. ich kann mit kaum davon was anfangen. vielleicht liegts auch daran dass ich selbständig bin und vor jahren begonnen habe, urlaube zu blocken und lieber 5 wochen am stück die bude zu schließen – und JA DAS GEHT auch als selbständiger (schreib doch mal über *dieses* hamsterrad… da machen sich alle selbständig um dem hamsterrad zu entfliehen und dann sind sie als ihr eigener boss noch strenger!!!)

    insofern freu ich mich auf den 10.11. – da steig ich in den flieger nach bali, wo ich erst am 20.12. wieder zurückkomm. und alle die jetzt schon ein leichtes zucken haben … ja, ich eröffne meine praxis erst wieder nach heiligen 3 könig. und sehr entspannt!! 🙂

    in diesem sinne – einen schönen herbst, frohe weihnachten und willkommen im neuen Jahr 😉

    • markus cerenak 12. September 2013 um 16:40 Uhr- Antworten

      ja von draußen sieht man es ein wenig anders..have fun in bali! da gibts ja auch web 😉
      Lass es dir gut gehen!
      m

  12. barbara 6. September 2013 um 13:30 Uhr- Antworten

    In meinem Minijob seh ich in etwa, was los ist: Die Senior-Kollegin kann nicht loslassen, ohne sie geht die Welt unter, alle anderen machen FEHLER (sie nicht, klar), alle anderen müssen Überstunden feiern damit sie überhaupt gehen kann u.s.w. Einerseits vermittelt uns der Arbeitmarkt: Wir sind nichts wert, andererseits dürfen wie nie gehen, krank werden, schwach sein, Erholung einfordern. Das ist absurd und zermürbend.
    Das Problem am Angestellten-Hamsterrad ist ja, dass man irgendwie „gelebt“ und verplant wird, und selber nix zu melden hat. Das macht hilflos. Flucht-Gedanken entstehen. Und wenns einen am letzten Arbeitstag schon wieder vor dem ersten Arbeitstag danach graust, ist was grundverkehrt.

    … mag sein, dass in den Anfangszeiten auch dem Selbständigen eine Art „Hamsterrad“ droht – seh ich aber nicht so, ich hab, auch in diesem bewusst urlaubslos geplanten Power-Jahr, das Gefühl, selbstbestimmt zu handeln. Das produziert einen unglaublichen Drive. Ich mache das, was ich gut und gern mache. Klar braucht man Auszeiten und Ruhe, aber die gestalten sich anders. Dauert ein bisschen, bis man die sog. Work-Life-Balance richtig drauf hat, und bis genug Geld am Konto liegt. Ok, alles will gelernt sein. Immer mit der Ruhe. Es fühlt sich insgesamt vollkommen anders an. 🙂
    Und ja, nochmal, super Artikel, trifft den Nagel auf den Kopf.

  13. Detlev 6. September 2013 um 13:42 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    Punktlandung!

    @Sabine: Schöne Zeit auf Bali, Frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 😉

    Allen einen schönen Start in das Wochenende und betrachtet dieses nicht als Urlaub, sondern als „echte Zeit“ ausserhalb vom Hamsterrad.

    Detlev

  14. Rita 7. September 2013 um 20:01 Uhr- Antworten

    Hm… Erlebe das schon sehr anders… Kaum ein Punkt trifft wirklich zu… Bis auf den einen Beitrag von Sabine, stimmen hier alle deinen diversen Aussagen zu… Da frage ich mich wirklich… Gut, ich muss keinen Urlaubsantrag ausfüllen, vielleicht fängts ja damit schon an… 🙂 Vielleicht habe ich einfach nettere ArbeitskollegInnen und Vorgesetzte und grenze mich zudem klarer ab?? Ich hab nun wirklich kein Problem damit, keine Arbeit in den Urlaub mitzunehmen usw… Die Entscheidung, ob ich mich im Hamsterrad befinde oder nicht, die treffe doch ich… Vielleicht ginge es u.a. auch darum, Verantwortung für mein Befinden zu übernehmen und mir bewusst zu machen, was ich wie und wann übernehmen will und was nicht… Heiliger Sack! Ziemlich polarisiert dein Artikel finde ich…
    Rita

    • markus cerenak 12. September 2013 um 16:46 Uhr- Antworten

      hi rita
      ja der artikel sollte ein wenig polarisieren. ich finde es gut, dass für dich kaum punkte zutreffen, dann bist du nämlich in einer glücklichen lage, die nicht selbstverständlich ist.
      Lass es dir gut gehen!
      m

  15. Freiberufler 9. September 2013 um 6:36 Uhr- Antworten

    Haha, genau! (Augenzwinker)

    Ich habe das Hamsterrad vor einigen Jahren verlassen.
    Nur zu #9 muss ich was sagen: in Deutschland gibt’s doch keine Palmen, oder? 😉

    Und @Rita: bist Du etwa humorfrei?

    LG aus Australien, wo ich jetzt lebe (richtig lebe!) und arbeite…und wo alles etwas lockerer genommen wird.

    Cheers!

    Freiberufler.

  16. Christoph 11. September 2013 um 10:17 Uhr- Antworten

    Genial! Mit diesem Stueck hast du den Nagel auf den Kopf getroffen Markus. Ganz nach unserem hafawo Motto 🙂

  17. SeelenHerz 12. September 2013 um 12:26 Uhr- Antworten

    ich freue mich schon darauf „für immer Urlaub“ machen zu können….
    nicht mehr lange…
    Freiheit ich komme mit gaaaaaaaaaaaaaanz großen Schritten…

    Folge deinem Herzen!

  18. Catherine 13. September 2013 um 11:48 Uhr- Antworten

    Gut beobachtet. Was noch fehlt: beim Treffen mit Kollegen das „ach, Urlaub, ich bin schon wieder so im Stress, war ich im Urlaub?“-Getue (nehme mich da nicht aus)
    🙂

  19. Dennis Sievers 13. September 2013 um 12:29 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    du hast wohl einiges mehr an Erfahrung in diesem Bereich, immerhin bist du ein wenig älter als ich. 😉

    Aber ich kann dem ganzen nachfühlen, durch eigene Erfahrung. Jedoch sehe ich, wie es vielen anderen gehen muss und das ist ziemlich schade.

    Beste Grüße,
    Dennis

  20. Business Momentum Contest Tag 3 – Von Mokassins und Avatars 16. Januar 2014 um 18:45 Uhr- Antworten

    […] gutes Indiz dafür, dass du auf dem richtigen Weg bist, ist (wie z.B. bei diesem Artikel) wenn Feedback in diese Richtung […]

  21. […] es gibt nur wenige Dinge, auf die man sich freuen kann. Höchstens der nächste Urlaub, das nächste Wochenende, der nächste freie […]

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