Wenn nichts mehr so ist wie vorher

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Wenn nichts mehr so ist...

„Du wirst das sehr gut machen, aber eigentlich bist du für etwas ganz anderes bestimmt“

Ich sah meinen Coach erstaunt an und fragte ihn:

„Ok, das klingt jetzt spannend. Wofür bin ich denn eigentlich bestimmt?“

Stop. Ein kurzer Klick auf die Pausetaste.

Damit dir klar wird, warum mich die Antwort meines Coaches damals mich wie in Donnerschlag getroffen hat, eine kurze Vorgeschichte.

Ich habe studiert und es das ganze Studium hinweg geschafft, kein einziges Mal ein Referat zu halten. Kein Vortrag vor mehr als drei Menschen. Keine Präsentation. Nichts dergleichen.

Ich war 15 Jahre lang DJ und hab kein einziges Mal mit dem Mikrofon ein Durchsage gemacht (Also kein „Die Rosi hat heute Geburtstag“ oder „Thomas wird nächste Woche heiraten. Wir wünschen ihm alles Gute“) Nichts dergleichen. Keine Durchsage mit Mikro. Mikrofon? Voller Club? Nein Danke.

Ich habe in meinen Jobs es immer vermieden Team-Meetings zu leiten oder Ähnliches.

Dir wird schon klar worum es hier geht. Ich habe mich als Kind mal hoffnungslos blamiert, als ich vor meiner Klasse gesprochen habe und seitdem war hier der Ofen aus. Blockade.

Sperre. Nichts geht mehr. Dieses Erlebnis brannte sich so in mein Gedächtnis, dass ich mir selbst schwor nie wieder in so eine Situation zu kommen.

Vor Menschen reden? Niemals. Never ever. Never. Ever.

Ok, wieder auf die Play-Taste.

Mein Coach sagte: Du bist von deinem Persönlichkeitsprofil ein Speaker, Trainer oder Mentor, der Menschen weiter bringt, sie inspiriert, ihnen Türen aufmacht.

Ich sag ihn ein paar Sekunden (vermutlich war es viel länger) entgeistert an und dachte mir: Jetzt ist er völlig verrückt geworden.

„Ein Trainer? Ein Speaker?“ herrschte ich ihn an. Vor Menschen sprechen ist das wovor ich die meiste Angst habe.

Er sah mich mit einem freundschaftlichen Lächeln an und sprach Worte, die mein Leben von Grund auf verändern sollten.

„Oftmals ist das, wovor wir die meiste Angst haben, das was wir am Besten können.“

Der Satz hatte gesessen.

Und zwar so sehr, dass mir nicht mal ansatzweise eine Antwort darauf eingefallen wäre.

„Oftmals ist das, wovor wir die meiste Angst haben, das was wir am Besten können.“

Man muss diesen Satz mal sacken lassen

Denn du hast natürlich keine Ahnung von dem was du kannst, und ob du es kannst, wenn du es pausenlos vermeidest.

Ich habe mit Sicherheit 25 Jahre lang es vermieden vor Menschen zu sprechen und habe etwas Wichtiges dabei verpasst.

Und zwar 25 Jahre lang.

Nämlich, was ich bei Menschen bewegen kann. Ich habe verpasst, dass vor Menschen sprechen mir nicht nur Spaß macht, sondern ich offenbar auch sehr gut dabei bin.

Das, was ich heute sehr erfolgreich jeden Tag tun kann, nämlich Menschen dabei zu unterstützen ihr Hamsterrad zu verlassen und mit ihre Leidenschaft ein eigenes Business aufzubauen hat damit begonnen.

Es hat damit begonnen, dass ich Aspekte und Fähigkeiten an mir entdeckt habe, von denen ich keinen blassen Schimmer hatte.

Und nur weil ich sie mir selbst verboten habe, sie nicht zugelassen habe. Es mir selbst nicht erlaubt habe. Ich weiß nicht, was alles passiert wäre, wenn diese Klarheit schon früher in mein Leben gekommen wäre. Was ich alles hätte erreichen können, wenn ich früher mehr über mich selbst gewusst hätte.

Und genau das ist der erste Schritt aus dem Hamsterrad. Zu erkennen was wirklich in dir steckt. Dich so genau kennen zu lernen, dass urplötzlich Klarheit herrscht.

 

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

Dieser Artikel wurde am 10. Sep 2018 aktualisiert.

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