Close

Deine Geschäftsideen sind leider völlig wertlos

Geschäftsideen

Wir kennen sie alle. Die Menschen, die dauernd darüber reden, was sie so am Laufen haben, welche Projekte und großartige Geschäftsideen in der Pipeline sind, was alles Großes ansteht und worüber sie jetzt eigentlich noch gar nicht reden sollten.

Und wo dann einfach nichts passiert.

Und du weißt es vermutlich von dir selbst: Du hast eine großartige Idee, die hundertprozentig funktioniert und ganz sicher einschlägt wie eine Bombe.

Oder du hast eine echte Marktlücke gefunden und du weißt, dass das wie das Amen im Gebet funktionieren muss.

Ich war jahrelang in der gleichen Situation: Es waren unzählige gute, ja großartige Ideen in meinem Kopf.

Ich habe dann Konzepte geschrieben, gefeilt, mit anderen Menschen darüber diskutiert und deren Meinung eingeholt, überarbeitet, perfektioniert und schlussendlich: NICHTS GETAN.

„Die Idee allein ist nichts, denn sie interessiert niemanden.“

Originalität bei Geschäftsideen ist überbewertet.

Business-Ideen haben den Mythos einmalig sein zu müssen. Großes Missverständnis. Nach dieser These dürften keine Restaurants mehr eröffnet werden. Weil einen Ort, wo man Essen bekommt, den gibt es schon. Warum gibt es Millionen Restaurants auf der Welt? Und, warum sind manche davon furchtbar erfolglos und manche herausragend?

Es liegt daran, WIE die Idee umgesetzt wird.

Vermutlich haben unzählige Menschen die Idee gehabt, mit einer Smartphone-App Fotos zu machen, diese mit coolen Effekten am Handy zu bearbeiten und dann in einem eigenen Social Media Netzwerk zu teilen.

Irgendwie hat es aber nur Instagram doch noch besser umgesetzt.

 

Warte also nicht, bis du eine Idee hast, die einmalig ist. Warte nicht auf eine Marktlücke, wenn du dich online selbständig machen willst

Das iPhone kam auf einem gesättigten Handy-Markt, wo sich große Player wie Siemens bereits zurückgezogen hatten, weil sie kein Potenzial mehr sahen.

Die Idee, „ein Apple Telefon“ zu machen ist nicht sonderlich kreativ.

Sondern wieder ist das WIE entscheidend.

Perfektion ist überbewertet.

Wenn die Idee in deinem Kopf verfestigt ist, reicht das noch nicht. „You have to nail the deal“ wie die Amerikaner sagen. Und da sind wir in Europa die Kaiser des Überarbeitens. Ich kenne es von mir.

  • Bevor du loslegst, musst du das noch detaillierter ausarbeiten
  • Bevor du loslegst, musst du alle Eventualitäten in Ruhe durchdenken
  • Bevor du loslegst, musst du noch eine Menge recherchieren
  • Bevor du loslegst, muss das Ganze wirklich perfekt sein

Tatsache ist: Perfektion ist einfach Sch****. Ich möchte hier nicht zur Qualitätslosigkeit aufrufen, aber der Perfektionismus-Gedanke bremst dich. Bei meinen US-Aufenthalten höre ich es immer wieder: „Go for it and fix the problems on the way“

Passender Artikel:  Reich werden: Die 10 Schritte dein Business extrem schnell erfolgreich zu machen (und warum das nervt)

Auch hier liegt der Teufel im Detail. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Details und der Perfektionismus machen eine Idee wertlos,
weil sie dadurch nie Realität wird.

Perfektionismus ist eine Hürde, die dich im Hamsterrad hält.

Planung bei Geschäftsideen ist überbewertet.
Die richtigen Antworten nicht.

Ich kenne das nur zu gut. Ich habe jahrelang meine Projekte und Ideen zu Tode geplant und sie dadurch nur verkompliziert. Projektmanagement-Tools, Brainstorming, Mindmaps, Milestones, Zieldefinitionen, Zeitpläne und weiß der Geier, was es da noch so alles gibt und mich nicht weiter gebracht hat. Versteh mich nicht falsch, ein Businessplan ist schon eine gute Idee, man sollte es nur nicht übertreiben.

Ich hatte dann einen Plan, aber gleichzeitig hatte ich keine Antworten auf wichtigen Fragen:

  • Wer ist das Publikum bzw. die Zielgruppe für das Produkt?
  • Was sind ihre Bedürfnisse und wie kann das Produkt sie unterstützen?
  • Sind Menschen bereit für dieses Thema Geld auszugeben?
  • Wo erreiche ich genau diese Menschen und keine anderen?
  • Was brauche ich an Fähigkeiten und Kompetenzen um zu „liefern“?
  • Wie verkaufe ich mein Produkt, ohne das ich es „verkaufen“ muss?

Die Fragen klingen teilweise banal. Ich habe die Erfahrung gemacht, das gerade deswegen niemand die Hausaufgaben diesbezüglich macht.

Wichtig war für mich mir klarzumachen, dass ein Business-, Projekt- und Zeitplan zu wenig ist. Und das die qualitative Beantwortung von bestimmten Fragen und das einfache Tun mich erheblich weiter bringt.

Idee x Tun = Erfolg mit Leidenschaft

Derek Sivers, Entrepreneur, Programmierer und Gründer von CD Baby hat in einem seiner Artikel „Ideas are just a multiplier of execution„eine kleine Rechnung aufgestellt.

(Allein, dass der Mann beim Zusammenfall der Musikindustrie einen Music Download Store aufgebaut hat, ist erstaunlich. Und dann auch noch mit Independent Music, also völlig losgelöst von den großen Plattenfirmen zeigt, dass seine Rechnung vielleicht gar nicht so schlecht ist).

Erfolg ist für ihn eine Gleichung mit zwei Variablen, nämlich Idee UND Tun. Er schlüsselt die Rechnung wie folgt auf:

 

FaktorWert
Furchtbare Idee = -1Nichts Tun = €1
Schlechte Idee = 1Wenig Tun = €1000
Geht so Idee = 5Normales Tun = €10,000
Gute Idee = 10Motiviertes Tun = €100,000
Tolle Idee = 15Begeistertes Tun = €1,000,000
Wahnsinns-Idee = 20Leidenschaftliches Tun = €10,000,000

 

Das führt dazu, dass eine „schlechte Idee“ mit „begeisterten Tun“ multipliziert, ein echt gutes Business ist. Und eine „Wahnsinns-Idee“ gepaart mit „Nichts Tun“ de facto auch nichts wert ist.

Daher drei einfache Schritte

  1. Entwickle die Idee – egal ob uralt oder bahnbrechend neu
  2. Halte die Planungsphase kurz und fokussiere dich
  3. Setze um. Tue. Mach. Komm ins Handeln
Passender Artikel:  Die Extra Meile

Oder wie im Untertitel von „Inbox Zero“ von Merlin D. Man zu lesen ist:

Cut the Bullshit. Do the Hard Stuff. Start Making Things You Love

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

56 Comments on “Deine Geschäftsideen sind leider völlig wertlos

Arletta
18. Mai 2017 um 15:28

Danke Markus!

Jedes Mal wenn bei mir die Motivation mal wieder im Keller ist (meist weil ich an den eigenen, überzogenen Ansprüchen scheitere) schaue ich hier rein und fange wieder an zu TUN. Und schon geht’s weiter. Weltklasse!!!

Mit lieben Grüssen,
Arletta

Antworten
Christian Gremsl
18. Mai 2017 um 8:25

Hi,
ein ganz wunderbarer Artikel. Klartexnt von jemanden, der echt Ahnung von der Matrie hat. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass das TUN das Wichtigste übrhaupt ist. Das gilt auch für das restlice Leben.W enn ich mir einen Partner oder eine Partnerin wünsche reicht es einfach nicht einen Wunsch ins Universum zu senden. Da kommt kein Engerl mit der Traumfrau oder dem Traummann an der Hand geflogen.
Du musst was tun. Du musst raus ins Leben und andere Menschen kennenlernen. Genauso ist es mit dem Thema Geld und Reichtum. Dkie Wahrscheinlichkeit, dass du im Lotto gewinnst ist wesentlich geringer als mit einem eigenen Business erfolgreich zu werden. Also beweg deinen Hintern und lebe deine Vision.
Danke für diesen tollen Artikel.

Antworten
Jürgen
15. Mai 2017 um 11:40

Lieber Markus,

weltklasse!
Danke!

Lieber Gruß, Jürgen 🙂
___________________

Antworten
Stefan
15. Mai 2017 um 11:07

So ist es. … und jetzt muss ich für einen Förderer einen Businessplan schreiben … da schaue ich mir zuerst einmal Deinen Businessplan an, so wie DU Ihn machst 😉

Antworten
Max
15. Mai 2017 um 9:06

Also, dieser Artikel trifft den Nagel aber sowas von genau auf den Kopf.
Ich sehe es nicht nur bei mir selbst, wo ich alles genau plane, Sicherheit suche, dass es funktioniert, etc.
Das geht schon lange so, die Ideen sind nicht schlecht. Denn irgendwann sind sie dann meistens auf dem Markt, umgesetzt von jemand anderem, der nicht so lange gewartet und überlegt hat, und der nicht auf die Perfektion gewartet hat.
Dann denk ich mir öfters – da fehlt aber noch dieses und jenes – und das kommt dann auch mit der Zeit.
Nun ich werde jetzt alles daran setzen endlich auch meine Ideen umzusetzen.
Sollte jemand programmieren können (Algorithmen, etc.), der kann sich gerne melden 🙂

Antworten
Kurt Matter
29. Januar 2015 um 19:57

Hi Markus, die Conversion Raten sind entscheidend, aber nicht Jeder möchte sich auf die Dauer, fortlaufend mit neuen unterschiedlichen Strategien befassen, wie Maximierung der Clickraten bei Kunden, auf seiner Webseite, Optimierung der Suchmaschinen usw, ausser er will vom grossen Kuchen, und der Arbeit damit. Mir gefallen deine Ratschläge deshalb so gut, weil du so ehrlich bist, und Tatsachen offenkundig weiter gibst, die Erfahrung bedeuten, ich danke dir für deine Erkenntnisse !

Antworten
Beatrice+Hohl
29. Januar 2015 um 9:52

Danke Markus

Deinen Blogartikel musste ich gleich als Commitment für unser neues Projekt auf unserer Facebookseite posten! Es gibt einige, die sich ebenfalls mit Ideen rumschlagen, aber den nötigen Entscheidungskick dafür oder dagegen noch nicht haben.

Lieber Gruss
Bea

Antworten
Martina Baehr
29. Januar 2015 um 9:42

Hallo Markus Cerenak,

ja es stimmt absolut. Ohne Handlung bleibt jede Idee wirkungslos. Sie bleibt in meinem Kopf – oder auf dem Papier.

Der zweite wichtige Faktor ist wie Du schon sagst die Leidenschaft. Die innere Haltung mit der Du etwas tust. Ohne Begeisterung kann man das innere Feuer/die Motivation nicht aufrecht erhalten.

Das dritte, was mir immer deutlicher wird, ist die Frage: Wie kann ich anderen damit weiterhelfen? Denn genau das soll die Idee ja schaffen, auch andere zu unterstützen ihre Fähigkeiten einsetzen zu können.

In diesem Sinne einen schönen Tag
Martina Baehr

Antworten
Marc
25. Oktober 2013 um 17:16

Hi Markus,

super Artikel – auf die Erkenntis „Eine Idee ist nichts wert …“ bin ich auch vor einer Weile gestoßen.

Ich drückte es in etwa so: Eine Idee ist erst einmal nichts wert – egal, wie viel „Milliarden“ man denkt, damit zu generieren. So richtig an Wert gewinnt eine Idee erst in der Umsetzung.

Als ich dein Buchtitel gelesen habe fiel mir sofort „Das Tao der Physik“ ein.
Falls du es nicht kennst – was ich nicht glaube – dann lies unbedingt mal.

Viele Grüße,
Marc

Antworten
Markus Cerenak
26. Oktober 2013 um 8:14

hi marc
danke für den buchtipp, kannte ich tatsächlich noch nicht!
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Ralf Bittmann
14. Oktober 2013 um 18:35

Hallo, dein Artikel finde ich wunderbar, vor genau 2 Monaten gingen mir dieselben Gedanken durch den Kopf, dann habe ich einfach angefangen. Es funktioniert, noch nicht perfekt, aber ein Start.
Herzlichst Ralf

Antworten
Markus Cerenak
15. Oktober 2013 um 11:14

hi ralf
alles gute bei deinen vorhaben!
lg m

Antworten
susi_ratlos
13. Oktober 2013 um 19:10

Die drei Zauberbuchstaben: T U N. Sehr schön auf den Punkt gebracht in deinem Artikel. Danke und Gruß Susi 🙂

Antworten
Markus Cerenak
14. Oktober 2013 um 10:58

hi susi
ja TUN ist das geheimnis des erfolges!
lg m

Antworten
Michael Georgi (@Seelenwaage)
13. Oktober 2013 um 12:01

Dies geht mir so wie du es beschreibst, die Frage wo anfangen um den Zug in Fahrt zu bringen.
Ist er erstmal in Fahrt passieren viele Dinge, dann entstehen Situationen die den nächsten Schritt bedeuten.
In dieser Richtig ist dein Blog mein Coach und kam genau im richtigen Augenblick.

Mittlerweile ich habe ich viele Ressourcen mir besorgt um das Wissen mir anzueignen, nur kommen die nächsten Hindernisse die richtige Zeitfresser sind.
Zwar sagen viele ich sei ein Genie usw. aber davon entsteht noch lange kein Produkt das ich erzeugen möchte.
Ich werde auch von den Schafen nicht verstanden „Hauptsache Arbeit und komme zurück zu deiner Familie du tust uns weh!“
Sie verstehen einwas nicht, der Mensch wird nicht Geboren um nur zur als Werkzeug zu Funktionieren und in der freien Zeit andere zu bespamen über das Wetter, wer geheiratet hat oder am TV zu verblöden.
Auch der Kampf gegen irgendwas bringt nichts, wirklich nichts.

Was ich jetzt fühle, ich muss meine Seele zu meinen Coach machen, sie erheben zum Chef im Ring.
Das Ego ist ein guter Manager wie jetzt der Apple Boss ist, aber für die Innovation braucht es den Jobs in mir.
Den Tüftler der es versteht Visionen entstehen zu lassen.

[email protected]

Antworten
Markus Cerenak
14. Oktober 2013 um 11:00

hi michael
schöne metapher mit tim cook und steve jobs… gefällt mir!
lg m

Antworten
Michael
12. Oktober 2013 um 21:46

Hallo Markus,

ich stehe kurz davor, endlich in das Handeln zu kommen, die letzten Wochen und Monate habe ich hauptsächlich mit „Denken“ verbracht und Ideen entwickelt. Doch der Funkte ist noch nicht übergesprungen in meinen eigenen Handlungsstrang. Und wieder einmal hat mir dein Artikel die Augen für das Wesentliche geöffnet und bei mir für den
nötigen Funken gesorgt, welcher mich zum Handeln bringt. Man kann es auf viele Bereiche im Leben anwenden, sei es das Business oder alltägliche Dinge und es erscheint mir so simpel wie noch nie und ich muss erstmal realisieren, das vom Nichtstun auch nichts entsteht, was ich mir wünsche. Und Wünsche sollten niemals unerfüllt bleiben und der Gedanke bleibt leider nur im Kopf erhalten. Es gibt im Grunde nur eine Sache, die man in Angriff nehmen sollte, nämlich sich an die Arbeit zu machen, um sich seine Wünsche zu erfüllen

Danke Dir.

Gruß

Michael

Antworten
Markus Cerenak
14. Oktober 2013 um 11:01

hi michael
das geheimnis ist, nicht auf den funken zu warten, sondern zu TUN! wünsche dir viel TUN für deine projekte und noch mehr für deine Ideen
lg m

Antworten
olaf
12. Oktober 2013 um 19:29

Wow… Genau darum geht es… Ich habe mein Projekt schon um 1 Jahr verschoben….
…dann werde ich es wohl nicht umsetzten…
Dann werde ich die These wiederlegen 😉

Danke 😀

Antworten
Markus Cerenak
14. Oktober 2013 um 11:02

ja! bitte widerlege diese these!!!!!
lg m

Antworten
Kim
12. Oktober 2013 um 14:04

Super Artikel und zwar von A bis Z! Wurde von der Überschrift angelockt und vom Inhalt schön wachgerüttelt und motiviert. Danke, schreibe ich mir hinter die Ohren. 😉

Antworten
Markus Cerenak
14. Oktober 2013 um 11:03

hi kim
freut mich. schöne webseite hast du…
lg m

Antworten
Kim
16. Oktober 2013 um 15:22

Danke. Du auch 🙂
LG, Kim

Antworten
Tina
12. Oktober 2013 um 13:16

Der Text ist gut, aber die beste Erkenntnis habe ich aus dem Titel gezogen. Es ich mein Email Postfach öffnete und den Titel „Deine Business-Ideen sind leider völlig wertlos“ las, war mein erster Gedanke: WTF! Was fällt dir ein! Habe dann natürlich gesehen das es „nur“ der Newsletter war. Hut ab!

Antworten
Markus Cerenak
14. Oktober 2013 um 11:04

hi tina
ja der titel triggert ziemlich 😉
lg m

Antworten
Sylvia Grotsch
12. Oktober 2013 um 9:07

Hallo, Herr Cerenak,

ich würde sehr gerne bei Ihnen lesen. Leider habe ich IMMER eine riesige weiße Fläche über Ihrer Texteinleitung (nur links sieht man ein wenig was). Das müsste irgendein technischer Bug sein, oder? Vielleicht haben Sie eine Idee, wie das vermeidbar wäre?

Herzlich aus D
Sylvia Grotsch

Antworten
Markus Cerenak
14. Oktober 2013 um 11:04

lese ich zum ersten mal.
bitte um info welchen browser du benutzt. schreib mir eine mail an: [email protected]
danke und lg
m

Antworten
Ronald
11. Oktober 2013 um 17:21

Super Artikel und wahre Worte! Ich hab mich mit einem Online Shop selbstständig gemacht und eines meiner wichtigsten Learnings ist, dass ich mit meinen Bauchentscheidungen oft (viel früher) schon richtig lag, als mit zig mal drüber schlafen und ständigem Abwägen. Noch schlimmer: Nicht entscheiden wollen hat sich immer gerächt, weil man vor lauter sich nicht die Finger verbrennen wollen mit der Zeit erst recht in die Bedroulle kommt. Jetzt weiss ich – nachdenken – ENTSCHEIDEN – aus Fehlern lernen, sie aber auch zulassen! Einige Fehler haben mich sicher ein paar 1.000 Euro gekostet aber die mache ich garantiert nie wieder! In den USA z.B. ist Scheitern nicht mal ansatzweise so negativ besetzt wie in Europa. Steve Jobs z.B. ist mehrmals recht hart gelandet. Who cares? Wieder aufstehen und (anders) weiter machen 😉
lg
Ronald

Antworten
Wolfgang
11. Oktober 2013 um 20:33

Beim „scheitern“ wird man halt einfach „gscheiter“ 😉

Antworten
Markus Cerenak
14. Oktober 2013 um 11:09

ja, du hast recht. keine ahnung warum das bei uns so negativ gesehen wird. man ist ja noch immer der gleiche mensch danach… ,-)
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Sybille
11. Oktober 2013 um 16:52

Genauso wars bei mir all die Jahre. Ideen über Ideen, und vor lauter Planung und „was fang ich denn davon nun als erstes an“ kam ich nicht zum Anfang. Aber zumindest hat man dadurch die Erfahrung gemacht, wie man sich selbst ausbremst. Jetzt, wo ich endlich wirklich anfange, merke ich, dass sich das eine aus dem anderen ergibt und bin endlich in Schwung!

Antworten
Markus Cerenak
14. Oktober 2013 um 11:08

hi sybille
freut mich, dass es bei dir losgeht. lass uns wissen, wie es dir ergeht!
lg m

Antworten
Danny
11. Oktober 2013 um 14:34

Der Blog-Artikel des Monats! Ich freue mich schon, darauf dass du auf die qualitativen Fragen näher eingehst.

Antworten
Markus Cerenak
14. Oktober 2013 um 11:07

danke danny
steht am redaktionsplan 😉
lg m

Antworten
Wolfgang
11. Oktober 2013 um 14:11

Markus,

genialer Artikel, danke! Da gibt es auch eine superlustige Rede von dem Ex-Football-Coach, Art Williams aus den 80er Jahren auf youtube, die es auf den Punkt bringt. Egal welche Idee du hast, egal ob du dich eines fertigen Systems bedienst, egal welches Ziel du verfolgst, Just do it! Ich denke, Nike hat sich von Art den Slogan geklaut 😉
lg. Wolfgang

Antworten
Markus Cerenak
14. Oktober 2013 um 11:07

der nike slogan ist einfach genial. leider laufen viele in den schuhen rum und leben es nicht…
lg m

Antworten
Elke
11. Oktober 2013 um 12:32

Danke für den Tritt in den Allerw…. Bin selbst so eine „Planerin“, „Perfektionistin“, die seit zwei Monaten am nächten Blog-Artikel feilt und nicht weiter kommt. Heute habe ich zwei neue Artikel verfasst, die dann nächste Woche online gehen. Danke, toller Beitrag – wie gewohnt!
Elke

Antworten
Markus Cerenak
14. Oktober 2013 um 10:49

…seit monaten am nächsten artikel feilt, OMG elke, GIB GAS! 😉 freut mich dass gleich zwei artikel entstanden sind!
lg m

Antworten
Cornelia
11. Oktober 2013 um 10:40

Genau 🙂 Deshalb hab ich meinen Blog jetzt einfach eröffnet, obwohl er noch nicht perfekt ist und ich noch nicht einmal weiß, was sich daraus machen lässt. Eines hat er schon bewirkt: Er macht mir unheimlich Freude und hilft mir dem stressigen Alltag zu entfliehen, Kraft zu tanken und wieder Leidenschaft zu spüren. Für meine Umsetzung warst du ausschlaggebend.!

Durch deine Artikel bin ich erst auf die Idee gekommen:-)

Danke!
Cornelia

Antworten
Markus Cerenak
11. Oktober 2013 um 12:21

hi cornelia
freut mich dass ich ein wenig betragen konnte, dass du jetzt deiner leidenschaft folgst. alles gute!
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
frank katzer
11. Oktober 2013 um 10:33

perfekter artikel! trifft genau ins schwarze. das machen zählt. fertig.

Antworten
Markus Cerenak
11. Oktober 2013 um 12:20

hi frank
100% d’accord!
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
einfacheinfachleben
11. Oktober 2013 um 10:29

Tolle Rechnungen! Ich habe auch lange überlegt, wie ich anfange. Nie gedacht, dass ich mal unter die Blogger gehe. Und dann doch einfach angefangen, mein Wissen und meine Erfahrungen online weiterzugeben.

Ich bin auf dem Weg! Vielen Dank für immer neues Input!

Viele Grüße aus Berlin,
Anja

Antworten
Markus Cerenak
11. Oktober 2013 um 12:20

hi anja
heute vor einem jahr war ich auch noch kein blogger. das geht verdammt schnell 😉
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Sigrid Hofmaier
11. Oktober 2013 um 10:24

Klar, nur so geht’s. Wer eine begeisternde Idee hat, klemmt sich dahinter und fängt einfach an. Ja, „einfach“ – denn anders wird es erst kompliziert!
Und ansonsten: Love it, change it or leave it. In dieser Reihenfolge!

Antworten
Markus Cerenak
11. Oktober 2013 um 12:19

hi sigrid
stimmt, denken und planen ist gut, zuviel davon machts kompliziert!
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Peter Schöner
11. Oktober 2013 um 10:19

Danke! Genau diese Lektion habe ich heute gebraucht. Jetzt ist mir mein Business-Problem klar geworden.

Antworten
Markus Cerenak
11. Oktober 2013 um 12:18

lieber peter
freut mich. gib gas!
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Gabriela
11. Oktober 2013 um 10:11

Danke!!! Deine Message kam gerade zum richtigen Zeitpunkt!
Ich lasse jetzt mal alle Bedenken beiseite UND HANDLE!
Konzept schreiben, Meinungen einholen, Website gestalten … sichtbar werden!
Und ja: Das Rad muss nicht neu erfunden werden und normfreie Geschäftsideen probiert man einfach aus … auch wenn manche meinen: “Damit lässt sich kein Geld verdienen“.

Antworten
Markus Cerenak
11. Oktober 2013 um 12:18

hi gabriele
super, dass mein artikel die motiviert und zu rechten zeit kommt.
alles gute für dein projekt!
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Mario Günther
11. Oktober 2013 um 9:51

Genau daran scheitern auch die meisten angehenden Unternehmensgründer. Sie wollen perfekt starten. Das ist jedoch nicht möglich. Irgendwann hat man sich dann totgeplant, die Motivation ist im Keller und das Projekt wird auf später (also nie) verschoben.

Antworten
Markus Cerenak
11. Oktober 2013 um 12:16

hi mario
kann ich nur aus eigener erfahrung unterstreichen! verschieben heißt nie machen! 😉
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Andreas Androsch
11. Oktober 2013 um 9:37

Wie immer in aller Kürze die Würze gebracht, congrats!

Antworten
Markus Cerenak
11. Oktober 2013 um 12:15

lieber andreas
danke für deine lesertreue btw!
lg m

Antworten
Elfriede
11. Oktober 2013 um 9:25

Klasse Artikel! Danke für den Input!! 🙂

Antworten
Markus Cerenak
11. Oktober 2013 um 12:14

sehr gerne! freut mich, dass du was mitnehmen kannst für dich!
lg m

Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, das passt natürlich ;-)

857 Shares
Teilen836
Pin21
Twittern