Deine Geschäftsideen sind leider völlig wertlos

Wir kennen sie alle. Die Menschen, die dauernd darüber reden, was sie so am Laufen haben, welche Projekte und großartige Geschäftsideen in der Pipeline sind, was alles Großes ansteht und worüber sie jetzt eigentlich noch gar nicht reden sollten.

Und wo dann einfach nichts passiert.

Und du weißt es vermutlich von dir selbst: Du hast eine großartige Idee, die hundertprozentig funktioniert und ganz sicher einschlägt wie eine Bombe.

Oder du hast eine echte Marktlücke gefunden und du weißt, dass das wie das Amen im Gebet funktionieren muss.

Ich war jahrelang in der gleichen Situation: Es waren unzählige gute, ja großartige Ideen in meinem Kopf.

Ich habe dann Konzepte geschrieben, gefeilt, mit anderen Menschen darüber diskutiert und deren Meinung eingeholt, überarbeitet, perfektioniert und schlussendlich: NICHTS GETAN.

„Die Idee allein ist nichts, denn sie interessiert niemanden.“

Originalität bei Geschäftsideen ist überbewertet.

Business-Ideen haben den Mythos einmalig sein zu müssen. Großes Missverständnis. Nach dieser These dürften keine Restaurants mehr eröffnet werden. Weil einen Ort, wo man Essen bekommt, den gibt es schon. Warum gibt es Millionen Restaurants auf der Welt? Und, warum sind manche davon furchtbar erfolglos und manche herausragend?

Es liegt daran, WIE die Idee umgesetzt wird.

Vermutlich haben unzählige Menschen die Idee gehabt, mit einer Smartphone-App Fotos zu machen, diese mit coolen Effekten am Handy zu bearbeiten und dann in einem eigenen Social Media Netzwerk zu teilen.

Irgendwie hat es aber nur Instagram doch noch besser umgesetzt.

Warte also nicht, bis du eine Idee hast, die einmalig ist. Warte nicht auf eine Marktlücke, wenn du dich online selbständig machen willst

Das iPhone kam auf einem gesättigten Handy-Markt, wo sich große Player wie Siemens bereits zurückgezogen hatten, weil sie kein Potenzial mehr sahen.

Die Idee, „ein Apple Telefon“ zu machen ist nicht sonderlich kreativ.

Sondern wieder ist das WIE entscheidend.

Perfektion ist überbewertet.

Wenn die Idee in deinem Kopf verfestigt ist, reicht das noch nicht. „You have to nail the deal“ wie die Amerikaner sagen. Und da sind wir in Europa die Kaiser des Überarbeitens. Ich kenne es von mir.

  • Bevor du loslegst, musst du das noch detaillierter ausarbeiten
  • Bevor du loslegst, musst du alle Eventualitäten in Ruhe durchdenken
  • Bevor du loslegst, musst du noch eine Menge recherchieren
  • Bevor du loslegst, muss das Ganze wirklich perfekt sein

Tatsache ist: Perfektion ist einfach Sch****. Ich möchte hier nicht zur Qualitätslosigkeit aufrufen, aber der Perfektionismus-Gedanke bremst dich. Bei meinen US-Aufenthalten höre ich es immer wieder: „Go for it and fix the problems on the way“

Auch hier liegt der Teufel im Detail. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Details und der Perfektionismus machen eine Idee wertlos,
weil sie dadurch nie Realität wird.

Perfektionismus ist eine Hürde, die dich im Hamsterrad hält.

Planung bei Geschäftsideen ist überbewertet.
Die richtigen Antworten nicht.

Ich kenne das nur zu gut. Ich habe jahrelang meine Projekte und Ideen zu Tode geplant und sie dadurch nur verkompliziert. Projektmanagement-Tools, Brainstorming, Mindmaps, Milestones, Zieldefinitionen, Zeitpläne und weiß der Geier, was es da noch so alles gibt und mich nicht weiter gebracht hat. Versteh mich nicht falsch, ein Businessplan ist schon eine gute Idee, man sollte es nur nicht übertreiben.

Klicke hier, wenn du einen Businessplan möchtest, so wie ich ihn mache.

Ich hatte dann einen Plan, aber gleichzeitig hatte ich keine Antworten auf wichtigen Fragen:

  • Wer ist das Publikum bzw. die Zielgruppe für das Produkt?
  • Was sind ihre Bedürfnisse und wie kann das Produkt sie unterstützen?
  • Sind Menschen bereit für dieses Thema Geld auszugeben?
  • Wo erreiche ich genau diese Menschen und keine anderen?
  • Was brauche ich an Fähigkeiten und Kompetenzen um zu „liefern“?
  • Wie verkaufe ich mein Produkt, ohne das ich es „verkaufen“ muss?

Die Fragen klingen teilweise banal. Ich habe die Erfahrung gemacht, das gerade deswegen niemand die Hausaufgaben diesbezüglich macht.

Wichtig war für mich mir klarzumachen, dass ein Business-, Projekt- und Zeitplan zu wenig ist. Und das die qualitative Beantwortung von bestimmten Fragen und das einfache Tun mich erheblich weiter bringt.

Idee x Tun = Erfolg mit Leidenschaft

Derek Sivers, Entrepreneur, Programmierer und Gründer von CD Baby hat in einem seiner Artikel „Ideas are just a multiplier of execution„eine kleine Rechnung aufgestellt.

(Allein, dass der Mann beim Zusammenfall der Musikindustrie einen Music Download Store aufgebaut hat, ist erstaunlich. Und dann auch noch mit Independent Music, also völlig losgelöst von den großen Plattenfirmen zeigt, dass seine Rechnung vielleicht gar nicht so schlecht ist).

Erfolg ist für ihn eine Gleichung mit zwei Variablen, nämlich Idee UND Tun. Er schlüsselt die Rechnung wie folgt auf:

FaktorWert
Furchtbare Idee = -1Nichts Tun = €1
Schlechte Idee = 1Wenig Tun = €1000
Geht so Idee = 5Normales Tun = €10,000
Gute Idee = 10Motiviertes Tun = €100,000
Tolle Idee = 15Begeistertes Tun = €1,000,000
Wahnsinns-Idee = 20Leidenschaftliches Tun = €10,000,000

Das führt dazu, dass eine „schlechte Idee“ mit „begeisterten Tun“ multipliziert, ein echt gutes Business ist. Und eine „Wahnsinns-Idee“ gepaart mit „Nichts Tun“ de facto auch nichts wert ist.

Daher drei einfache Schritte

  1. Entwickle die Idee – egal ob uralt oder bahnbrechend neu
  2. Halte die Planungsphase kurz und fokussiere dich
  3. Setze um. Tue. Mach. Komm ins Handeln

Oder wie im Untertitel von „Inbox Zero“ von Merlin D. Man zu lesen ist:

Cut the Bullshit. Do the Hard Stuff. Start Making Things You Love

Klicke hier, wenn du einen Businessplan möchtest, so wie ich ihn mache. 

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

2017-08-17T16:19:40+00:00 15 Mai, 2017|

58 Kommentare

  1. Elfriede 11. Oktober 2013 um 9:25 Uhr- Antworten

    Klasse Artikel! Danke für den Input!! 🙂

  2. Andreas Androsch 11. Oktober 2013 um 9:37 Uhr- Antworten

    Wie immer in aller Kürze die Würze gebracht, congrats!

  3. Mario Günther 11. Oktober 2013 um 9:51 Uhr- Antworten

    Genau daran scheitern auch die meisten angehenden Unternehmensgründer. Sie wollen perfekt starten. Das ist jedoch nicht möglich. Irgendwann hat man sich dann totgeplant, die Motivation ist im Keller und das Projekt wird auf später (also nie) verschoben.

    • Markus Cerenak 11. Oktober 2013 um 12:16 Uhr- Antworten

      hi mario
      kann ich nur aus eigener erfahrung unterstreichen! verschieben heißt nie machen! 😉
      Lass es dir gut gehen!
      m

  4. Gabriela 11. Oktober 2013 um 10:11 Uhr- Antworten

    Danke!!! Deine Message kam gerade zum richtigen Zeitpunkt!
    Ich lasse jetzt mal alle Bedenken beiseite UND HANDLE!
    Konzept schreiben, Meinungen einholen, Website gestalten … sichtbar werden!
    Und ja: Das Rad muss nicht neu erfunden werden und normfreie Geschäftsideen probiert man einfach aus … auch wenn manche meinen: “Damit lässt sich kein Geld verdienen“.

    • Markus Cerenak 11. Oktober 2013 um 12:18 Uhr- Antworten

      hi gabriele
      super, dass mein artikel die motiviert und zu rechten zeit kommt.
      alles gute für dein projekt!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  5. Peter Schöner 11. Oktober 2013 um 10:19 Uhr- Antworten

    Danke! Genau diese Lektion habe ich heute gebraucht. Jetzt ist mir mein Business-Problem klar geworden.

  6. Sigrid Hofmaier 11. Oktober 2013 um 10:24 Uhr- Antworten

    Klar, nur so geht’s. Wer eine begeisternde Idee hat, klemmt sich dahinter und fängt einfach an. Ja, „einfach“ – denn anders wird es erst kompliziert!
    Und ansonsten: Love it, change it or leave it. In dieser Reihenfolge!

    • Markus Cerenak 11. Oktober 2013 um 12:19 Uhr- Antworten

      hi sigrid
      stimmt, denken und planen ist gut, zuviel davon machts kompliziert!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  7. einfacheinfachleben 11. Oktober 2013 um 10:29 Uhr- Antworten

    Tolle Rechnungen! Ich habe auch lange überlegt, wie ich anfange. Nie gedacht, dass ich mal unter die Blogger gehe. Und dann doch einfach angefangen, mein Wissen und meine Erfahrungen online weiterzugeben.

    Ich bin auf dem Weg! Vielen Dank für immer neues Input!

    Viele Grüße aus Berlin,
    Anja

    • Markus Cerenak 11. Oktober 2013 um 12:20 Uhr- Antworten

      hi anja
      heute vor einem jahr war ich auch noch kein blogger. das geht verdammt schnell 😉
      Lass es dir gut gehen!
      m

  8. frank katzer 11. Oktober 2013 um 10:33 Uhr- Antworten

    perfekter artikel! trifft genau ins schwarze. das machen zählt. fertig.

  9. Cornelia 11. Oktober 2013 um 10:40 Uhr- Antworten

    Genau 🙂 Deshalb hab ich meinen Blog jetzt einfach eröffnet, obwohl er noch nicht perfekt ist und ich noch nicht einmal weiß, was sich daraus machen lässt. Eines hat er schon bewirkt: Er macht mir unheimlich Freude und hilft mir dem stressigen Alltag zu entfliehen, Kraft zu tanken und wieder Leidenschaft zu spüren. Für meine Umsetzung warst du ausschlaggebend.!

    Durch deine Artikel bin ich erst auf die Idee gekommen:-)

    Danke!
    Cornelia

    • Markus Cerenak 11. Oktober 2013 um 12:21 Uhr- Antworten

      hi cornelia
      freut mich dass ich ein wenig betragen konnte, dass du jetzt deiner leidenschaft folgst. alles gute!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  10. Elke 11. Oktober 2013 um 12:32 Uhr- Antworten

    Danke für den Tritt in den Allerw…. Bin selbst so eine „Planerin“, „Perfektionistin“, die seit zwei Monaten am nächten Blog-Artikel feilt und nicht weiter kommt. Heute habe ich zwei neue Artikel verfasst, die dann nächste Woche online gehen. Danke, toller Beitrag – wie gewohnt!
    Elke

    • Markus Cerenak 14. Oktober 2013 um 10:49 Uhr- Antworten

      …seit monaten am nächsten artikel feilt, OMG elke, GIB GAS! 😉 freut mich dass gleich zwei artikel entstanden sind!
      lg m

  11. Wolfgang 11. Oktober 2013 um 14:11 Uhr- Antworten

    Markus,

    genialer Artikel, danke! Da gibt es auch eine superlustige Rede von dem Ex-Football-Coach, Art Williams aus den 80er Jahren auf youtube, die es auf den Punkt bringt. Egal welche Idee du hast, egal ob du dich eines fertigen Systems bedienst, egal welches Ziel du verfolgst, Just do it! Ich denke, Nike hat sich von Art den Slogan geklaut 😉
    lg. Wolfgang

    • Markus Cerenak 14. Oktober 2013 um 11:07 Uhr- Antworten

      der nike slogan ist einfach genial. leider laufen viele in den schuhen rum und leben es nicht…
      lg m

  12. Danny 11. Oktober 2013 um 14:34 Uhr- Antworten

    Der Blog-Artikel des Monats! Ich freue mich schon, darauf dass du auf die qualitativen Fragen näher eingehst.

  13. Sybille 11. Oktober 2013 um 16:52 Uhr- Antworten

    Genauso wars bei mir all die Jahre. Ideen über Ideen, und vor lauter Planung und „was fang ich denn davon nun als erstes an“ kam ich nicht zum Anfang. Aber zumindest hat man dadurch die Erfahrung gemacht, wie man sich selbst ausbremst. Jetzt, wo ich endlich wirklich anfange, merke ich, dass sich das eine aus dem anderen ergibt und bin endlich in Schwung!

    • Markus Cerenak 14. Oktober 2013 um 11:08 Uhr- Antworten

      hi sybille
      freut mich, dass es bei dir losgeht. lass uns wissen, wie es dir ergeht!
      lg m

  14. Ronald 11. Oktober 2013 um 17:21 Uhr- Antworten

    Super Artikel und wahre Worte! Ich hab mich mit einem Online Shop selbstständig gemacht und eines meiner wichtigsten Learnings ist, dass ich mit meinen Bauchentscheidungen oft (viel früher) schon richtig lag, als mit zig mal drüber schlafen und ständigem Abwägen. Noch schlimmer: Nicht entscheiden wollen hat sich immer gerächt, weil man vor lauter sich nicht die Finger verbrennen wollen mit der Zeit erst recht in die Bedroulle kommt. Jetzt weiss ich – nachdenken – ENTSCHEIDEN – aus Fehlern lernen, sie aber auch zulassen! Einige Fehler haben mich sicher ein paar 1.000 Euro gekostet aber die mache ich garantiert nie wieder! In den USA z.B. ist Scheitern nicht mal ansatzweise so negativ besetzt wie in Europa. Steve Jobs z.B. ist mehrmals recht hart gelandet. Who cares? Wieder aufstehen und (anders) weiter machen 😉
    lg
    Ronald

    • Wolfgang 11. Oktober 2013 um 20:33 Uhr- Antworten

      Beim „scheitern“ wird man halt einfach „gscheiter“ 😉

    • Markus Cerenak 14. Oktober 2013 um 11:09 Uhr- Antworten

      ja, du hast recht. keine ahnung warum das bei uns so negativ gesehen wird. man ist ja noch immer der gleiche mensch danach… ,-)
      Lass es dir gut gehen!
      m

  15. Sylvia Grotsch 12. Oktober 2013 um 9:07 Uhr- Antworten

    Hallo, Herr Cerenak,

    ich würde sehr gerne bei Ihnen lesen. Leider habe ich IMMER eine riesige weiße Fläche über Ihrer Texteinleitung (nur links sieht man ein wenig was). Das müsste irgendein technischer Bug sein, oder? Vielleicht haben Sie eine Idee, wie das vermeidbar wäre?

    Herzlich aus D
    Sylvia Grotsch

  16. Tina 12. Oktober 2013 um 13:16 Uhr- Antworten

    Der Text ist gut, aber die beste Erkenntnis habe ich aus dem Titel gezogen. Es ich mein Email Postfach öffnete und den Titel „Deine Business-Ideen sind leider völlig wertlos“ las, war mein erster Gedanke: WTF! Was fällt dir ein! Habe dann natürlich gesehen das es „nur“ der Newsletter war. Hut ab!

  17. Kim 12. Oktober 2013 um 14:04 Uhr- Antworten

    Super Artikel und zwar von A bis Z! Wurde von der Überschrift angelockt und vom Inhalt schön wachgerüttelt und motiviert. Danke, schreibe ich mir hinter die Ohren. 😉

  18. olaf 12. Oktober 2013 um 19:29 Uhr- Antworten

    Wow… Genau darum geht es… Ich habe mein Projekt schon um 1 Jahr verschoben….
    …dann werde ich es wohl nicht umsetzten…
    Dann werde ich die These wiederlegen 😉

    Danke 😀

  19. Michael 12. Oktober 2013 um 21:46 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    ich stehe kurz davor, endlich in das Handeln zu kommen, die letzten Wochen und Monate habe ich hauptsächlich mit „Denken“ verbracht und Ideen entwickelt. Doch der Funkte ist noch nicht übergesprungen in meinen eigenen Handlungsstrang. Und wieder einmal hat mir dein Artikel die Augen für das Wesentliche geöffnet und bei mir für den
    nötigen Funken gesorgt, welcher mich zum Handeln bringt. Man kann es auf viele Bereiche im Leben anwenden, sei es das Business oder alltägliche Dinge und es erscheint mir so simpel wie noch nie und ich muss erstmal realisieren, das vom Nichtstun auch nichts entsteht, was ich mir wünsche. Und Wünsche sollten niemals unerfüllt bleiben und der Gedanke bleibt leider nur im Kopf erhalten. Es gibt im Grunde nur eine Sache, die man in Angriff nehmen sollte, nämlich sich an die Arbeit zu machen, um sich seine Wünsche zu erfüllen

    Danke Dir.

    Gruß

    Michael

    • Markus Cerenak 14. Oktober 2013 um 11:01 Uhr- Antworten

      hi michael
      das geheimnis ist, nicht auf den funken zu warten, sondern zu TUN! wünsche dir viel TUN für deine projekte und noch mehr für deine Ideen
      lg m

  20. Michael Georgi (@Seelenwaage) 13. Oktober 2013 um 12:01 Uhr- Antworten

    Dies geht mir so wie du es beschreibst, die Frage wo anfangen um den Zug in Fahrt zu bringen.
    Ist er erstmal in Fahrt passieren viele Dinge, dann entstehen Situationen die den nächsten Schritt bedeuten.
    In dieser Richtig ist dein Blog mein Coach und kam genau im richtigen Augenblick.

    Mittlerweile ich habe ich viele Ressourcen mir besorgt um das Wissen mir anzueignen, nur kommen die nächsten Hindernisse die richtige Zeitfresser sind.
    Zwar sagen viele ich sei ein Genie usw. aber davon entsteht noch lange kein Produkt das ich erzeugen möchte.
    Ich werde auch von den Schafen nicht verstanden „Hauptsache Arbeit und komme zurück zu deiner Familie du tust uns weh!“
    Sie verstehen einwas nicht, der Mensch wird nicht Geboren um nur zur als Werkzeug zu Funktionieren und in der freien Zeit andere zu bespamen über das Wetter, wer geheiratet hat oder am TV zu verblöden.
    Auch der Kampf gegen irgendwas bringt nichts, wirklich nichts.

    Was ich jetzt fühle, ich muss meine Seele zu meinen Coach machen, sie erheben zum Chef im Ring.
    Das Ego ist ein guter Manager wie jetzt der Apple Boss ist, aber für die Innovation braucht es den Jobs in mir.
    Den Tüftler der es versteht Visionen entstehen zu lassen.

    Michael@Seelenwaage

    • Markus Cerenak 14. Oktober 2013 um 11:00 Uhr- Antworten

      hi michael
      schöne metapher mit tim cook und steve jobs… gefällt mir!
      lg m

  21. susi_ratlos 13. Oktober 2013 um 19:10 Uhr- Antworten

    Die drei Zauberbuchstaben: T U N. Sehr schön auf den Punkt gebracht in deinem Artikel. Danke und Gruß Susi 🙂

  22. Ralf Bittmann 14. Oktober 2013 um 18:35 Uhr- Antworten

    Hallo, dein Artikel finde ich wunderbar, vor genau 2 Monaten gingen mir dieselben Gedanken durch den Kopf, dann habe ich einfach angefangen. Es funktioniert, noch nicht perfekt, aber ein Start.
    Herzlichst Ralf

  23. Marc 25. Oktober 2013 um 17:16 Uhr- Antworten

    Hi Markus,

    super Artikel – auf die Erkenntis „Eine Idee ist nichts wert …“ bin ich auch vor einer Weile gestoßen.

    Ich drückte es in etwa so: Eine Idee ist erst einmal nichts wert – egal, wie viel „Milliarden“ man denkt, damit zu generieren. So richtig an Wert gewinnt eine Idee erst in der Umsetzung.

    Als ich dein Buchtitel gelesen habe fiel mir sofort „Das Tao der Physik“ ein.
    Falls du es nicht kennst – was ich nicht glaube – dann lies unbedingt mal.

    Viele Grüße,
    Marc

    • Markus Cerenak 26. Oktober 2013 um 8:14 Uhr- Antworten

      hi marc
      danke für den buchtipp, kannte ich tatsächlich noch nicht!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  24. Martina Baehr 29. Januar 2015 um 9:42 Uhr- Antworten

    Hallo Markus Cerenak,

    ja es stimmt absolut. Ohne Handlung bleibt jede Idee wirkungslos. Sie bleibt in meinem Kopf – oder auf dem Papier.

    Der zweite wichtige Faktor ist wie Du schon sagst die Leidenschaft. Die innere Haltung mit der Du etwas tust. Ohne Begeisterung kann man das innere Feuer/die Motivation nicht aufrecht erhalten.

    Das dritte, was mir immer deutlicher wird, ist die Frage: Wie kann ich anderen damit weiterhelfen? Denn genau das soll die Idee ja schaffen, auch andere zu unterstützen ihre Fähigkeiten einsetzen zu können.

    In diesem Sinne einen schönen Tag
    Martina Baehr

  25. Beatrice+Hohl 29. Januar 2015 um 9:52 Uhr- Antworten

    Danke Markus

    Deinen Blogartikel musste ich gleich als Commitment für unser neues Projekt auf unserer Facebookseite posten! Es gibt einige, die sich ebenfalls mit Ideen rumschlagen, aber den nötigen Entscheidungskick dafür oder dagegen noch nicht haben.

    Lieber Gruss
    Bea

  26. Kurt Matter 29. Januar 2015 um 19:57 Uhr- Antworten

    Hi Markus, die Conversion Raten sind entscheidend, aber nicht Jeder möchte sich auf die Dauer, fortlaufend mit neuen unterschiedlichen Strategien befassen, wie Maximierung der Clickraten bei Kunden, auf seiner Webseite, Optimierung der Suchmaschinen usw, ausser er will vom grossen Kuchen, und der Arbeit damit. Mir gefallen deine Ratschläge deshalb so gut, weil du so ehrlich bist, und Tatsachen offenkundig weiter gibst, die Erfahrung bedeuten, ich danke dir für deine Erkenntnisse !

  27. Max 15. Mai 2017 um 9:06 Uhr- Antworten

    Also, dieser Artikel trifft den Nagel aber sowas von genau auf den Kopf.
    Ich sehe es nicht nur bei mir selbst, wo ich alles genau plane, Sicherheit suche, dass es funktioniert, etc.
    Das geht schon lange so, die Ideen sind nicht schlecht. Denn irgendwann sind sie dann meistens auf dem Markt, umgesetzt von jemand anderem, der nicht so lange gewartet und überlegt hat, und der nicht auf die Perfektion gewartet hat.
    Dann denk ich mir öfters – da fehlt aber noch dieses und jenes – und das kommt dann auch mit der Zeit.
    Nun ich werde jetzt alles daran setzen endlich auch meine Ideen umzusetzen.
    Sollte jemand programmieren können (Algorithmen, etc.), der kann sich gerne melden 🙂

  28. Stefan 15. Mai 2017 um 11:07 Uhr- Antworten

    So ist es. … und jetzt muss ich für einen Förderer einen Businessplan schreiben … da schaue ich mir zuerst einmal Deinen Businessplan an, so wie DU Ihn machst 😉

  29. Jürgen 15. Mai 2017 um 11:40 Uhr- Antworten

    Lieber Markus,

    weltklasse!
    Danke!

    Lieber Gruß, Jürgen 🙂
    ___________________

  30. Christian Gremsl 18. Mai 2017 um 8:25 Uhr- Antworten

    Hi,
    ein ganz wunderbarer Artikel. Klartexnt von jemanden, der echt Ahnung von der Matrie hat. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass das TUN das Wichtigste übrhaupt ist. Das gilt auch für das restlice Leben.W enn ich mir einen Partner oder eine Partnerin wünsche reicht es einfach nicht einen Wunsch ins Universum zu senden. Da kommt kein Engerl mit der Traumfrau oder dem Traummann an der Hand geflogen.
    Du musst was tun. Du musst raus ins Leben und andere Menschen kennenlernen. Genauso ist es mit dem Thema Geld und Reichtum. Dkie Wahrscheinlichkeit, dass du im Lotto gewinnst ist wesentlich geringer als mit einem eigenen Business erfolgreich zu werden. Also beweg deinen Hintern und lebe deine Vision.
    Danke für diesen tollen Artikel.

  31. Arletta 18. Mai 2017 um 15:28 Uhr- Antworten

    Danke Markus!

    Jedes Mal wenn bei mir die Motivation mal wieder im Keller ist (meist weil ich an den eigenen, überzogenen Ansprüchen scheitere) schaue ich hier rein und fange wieder an zu TUN. Und schon geht’s weiter. Weltklasse!!!

    Mit lieben Grüssen,
    Arletta

  32. […] kann dieser Artikel ein Ansporn sein, ein wenig nachzudenken, was deine Leidenschaft ist, warum Geschäftsideen und Marktlücken gar nicht so wichtig sind und wie vielleicht nebenberuflich selbständig werden […]

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