Wir sind alle Experten. Das Hamsterrad lässt es uns nur vergessen.

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Immer wieder geschieht es, dass eine stinknormale Fahrt im Auto mir extrem inspirierende Ideen liefert. In den letzten Tagen führte mich der Roadtrip durch San Jose, Stanford, Palo Alto (wir wurden vom Facebook-Gelände verwiesen), Boulder Creek (ein verschlafenes Nest in den Bergen) nach Monterey. Sind noch nicht die typischen kalifornischen Superhighlights und klingt noch nicht so spannend.

Eines wurde mir besonders in Boulder Creek (wo die Zeit bist auf Windows 8 still zu stehen scheint 🙂 klar: Ich bin andauernd umgeben von Menschen, die Experten auf irgendeinem Gebiet sind. Menschen, die irgendetwas besonders gut können, etwas ganz genau wissen oder etwas wahnsinnig gerne tun.

IMG_3161-Kopie1Und alle verdienen damit Geld.

Das schöne hier in den USA ist, dass kaum offizielle Stellen großartig nachfragen, ob du etwas kannst. Du musst nicht mit unzähligen Diplomen deine Kompetenz belegen oder viele Befähigungsprüfungen ablegen. Du musst es einfach können. Natürlich ist das nicht nur von Vorteil, weil viel Missbrauch betrieben werden kann, aber ich mag den Grundgedanken dahinter: Wenn du etwas kannst, dann tu es und halte dich nicht zu lange mit Formalitäten auf.

Wir Europäer ticken anders. Uns gibt man das Gefühl, nie genug zu wissen, nie genug zu können, um loszulegen. Ich kenne das von mir selbst:

  • “Diese Ausbildung muss ich noch machen, dann …”
  • “Dieses Buch muss ich noch lesen, dann …”
  • “Erst wenn ich genug Praxis und Erfahrung habe, dann …”
  • “Ich muss erst die Prüfung absolvieren, dann …”
  • “Erst wenn ich X habe/kann/bin, kann ich so richtig losstarten.”

Niemand sagt etwas gegen eine solide Ausbildung. Nur, wenn ich meiner Leidenschaft folge und das tue, was ich liebe, dann liegt es für mich auf der Hand, dass ich diesbezüglich nicht auf der faulen Haut liege. Dafür brauche ich aber keinen Staat, kein Gesetz oder kein Diplom, das mir dabei hilft.

Ich hatte dieses Gefühl jahrelang. Jahrelang habe ich das Verlassen des Hamsterrades vor mir hergeschoben. Ich habe tatsächlich nach Bestätigung oder sogar Erlaubnis gesucht, das tun zu dürfen, was ich liebe. Eines steht aber fest: Wenn du darauf wartest, dass dich andere motivieren, deiner Leidenschaft zu folgen, dann wartest du lange:

“Wenn Sie von vielen Menschen gehasst werden wollen, dann brauche Sie nur eine Menge Geld verdienen mit Arbeit, die ihnen Spaß macht.” – Hugh MacLeod

Bis ich erkannt habe, dass viele Mythen (wie z.B. Startkapital, Probleme wie Buchhaltung, Steuer etc.) nicht zutreffen. Und dass mir das Internet alle Werkzeuge in die Hand gibt, mit meiner Leidenschaft erfolgreich zu sein.

Ich behaupte, dass für jeden/jede, der/die diesen Artikel liest, Folgendes (sehr bald) zutrifft:

  • Ich habe eine Leidenschaft. Etwas, das mich fesselt und das ich gerne tue.
  • Ich habe besondere Fähigkeiten oder ein spezielles Wissen, von dem andere profitieren können.
  • Ich finde einen Weg, mit diesem Wissen oder diesen Fähigkeiten Geld zu verdienen.
  • Ich muss dafür nicht sofort kündigen, überstürzt handeln und Dinge über den Haufen werfen.
  • Ich kann mit rund 100 Euro meinen Ich-Konzern starten und weiß, dass das Risiko somit gleich null ist.
  • Ich kenne die Grundlagen eines Computers und kann mit einer Maus umgehen.
  • Ich kann meine eigene Homepage im Handumdrehen aufbauen (bzw. ich werde es in Kürze hier lernen).
  • Ich kann die heutigen Ressourcen und Werkzeuge des Internet zu nutzen und mit hunderten legalen Gratis-Tools aus dem Web meinen Ich-Konzern aufbauen (bzw. ich werde es in Kürze hier lernen).
  • Ich kann ein Produkt (eBook o.ä.) entwickeln, wofür andere bereit sind Geld zu bezahlen.
  • Ich kann meine alten Glaubenssätze von Arbeit, Freizeit, Geld verdienen, Selbständigkeit, Erfolg etc. neu überdenken.

Der letzte Satz ist der absolut wichtigste. Wir leben in einem System von Selbständigen und Angestellten. So sind wir aufgewachsen und so funktioniert das System. Bis jetzt.

“Lass es dir gut gehen” ist bestrebt dir zu zeigen, was es noch gibt. Dir zu erklären, wie du all die Dinge, die oben aufgezählt sind, für dich realisieren kannst. Und zwar ohne Risiko, ohne Startkapital, ohne technisches Know-how. Nur mit Begeisterung für das, was du liebst und was du nicht als Arbeit empfindest.

 

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

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