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Was du mit Sicherheit ganz am Ende bedauern wirst…

Lebensende

Manchmal nervt ein Tag einfach. Und dann sollte er schnell vorbei gehen. Am besten wäre es, wenn schon wieder Wochenende wäre. Am besten wäre es, wenn die Woche schon wieder vorbei wäre. Vermutlich ist dir dieser Gedanke schon das eine oder andere Mal durch deinen Kopf geschossen. Was du aber im Hamsterrad gerne vergisst: Das ganze ist schneller vorbei als du denkst.

Bronnie Ware, eine Krankenschwester hat mit Sterbenden gesprochen und ein Buch darüber geschrieben, nämlich „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: Einsichten, die Ihr Leben verändern werden*“. Es gibt 5 Aussagen, die immer wieder ausgesprochen werden und die Menschen am Lebensende am meisten bedauern.

Als ich das zum ersten Mal gelesen habe, hatte ich Gänsehaut: Die Dinge, die Sterbende bedauern, könnten gleichzeitig die goldenen Gesetze unserer kleinen Rebellion gegen das Hamsterrad sein.

 


Der Artikel zum anhören:


Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir im Leben stets treu zu sein und nicht das Leben zu leben, das andere von mir erwarten

Ein Satz, der wachrüttelt. Mein Lieblingszitat „Die Erwartungen anderer sind die Erwartungen anderer“ spiegelt sich hier wieder. Offenbar wissen Sterbende eines: Wir leben nicht unser Leben, sondern wir sind wie eine Flipperkugel und werden innerhalb unserer Grenzen hin und her geschossen.

Höre auf dich. Sei treu zu dir.
Tu das was du liebst. Folge deiner Leidenschaft.


Ich wünschte, ich hätte nicht soviel gearbeitet.

Am Ende des Lebens bedauert keiner, zu wenig Zeit im Büro verbracht zu haben. Tatsache ist, dass wir es nur als „zu viel arbeiten“ sehen, wenn die Arbeit für uns keine Bedeutung hat. Nur dann wird es als anstrengend und stressig empfunden.

Tu etwas, was für dich Bedeutung hat. Erschaffe etwas.
Unterstütze andere. Erfülle dein Leben mit Sinn.


Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt meine Gefühle auszudrücken.

Meine Blogartikel enden stets mit einem P.S.: „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.“: Sag was du willst und sag genauso was du nicht willst. Wer ja sagt und nein meint, hat ein Problem.

Sprich aus, was dir wichtig ist. Sprich aus, was dich bewegt.
Steh zu deinen Gefühlen. Sie sind das Echteste, was du hast.


Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit mit meinen Freunden verbracht

Ich habe keine Zeit heißt im Klartext: „Es ist mir nicht wichtig genug.“ Die Zeit mit unseren Liebsten ist mit nichts aufzuwiegen. Mit Nichts. Null. Nada. Kein Auto, kein Haus, kein neuer Job, kein Paar Schuhe, keine Gehaltserhöhung, kein noch so großer Erfolg kann der Zeit mit Partner, Familie und Freunde das Wasser reichen.

Passender Artikel:  Ein Brief von einem, der aus dem Hamsterrad ausgestiegen ist.

Nimm dir Zeit für andere Menschen. Setze Prioritäten.
Wende dich vom „Alleine etwas haben“ zu „Zusammen etwas tun“.


Ich wünschte, ich hatte es zugelassen, glücklich zu sein.

„Lass es dir gut gehen“ ist der Satz, der jeden Artikel bei mir beendet. Ich bin (mit viel Bedauern) von einem überzeugt: Wir haben es aberzogen bekommen, es uns gut gehen zu lassen. Selten zufrieden, immer mehr wollend, stets auf die Anderen schielend und auf Dankbarkeit vergessend bist du im Hamsterrad stets mit vielen Dingen beschäftigt. Aber nicht damit es dir gut gehen zu lassen.

Lass es zu, dass dein Leben gut zu dir ist.
Schau dich um und schätze jede Sekunde, die du hast.
Sie kommt nicht wieder.

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

31 Comments on “Was du mit Sicherheit ganz am Ende bedauern wirst…

spriggel
12. Februar 2018 um 11:38

Lieber Markus
ich kann es nur bestätigen. Danke für Deinen tollen Artikel. Es ist nie zu spät um aufzuwachen!-es lohnt sich!

Antworten
C. - Karl Wagner
12. Februar 2018 um 9:54

Bei 5 hatte ich Tränen in den Augen…

Kalle Wagner

Antworten
Eva
28. Dezember 2013 um 0:22

wobei Punkt 3 oftmals ganz schön Mut erfordert – mit einem eindeutigen Ja zu mir!

Antworten
Norbert
13. August 2013 um 20:17

Hallo Markus,

danke für diesen TOP Artikel.

Dazu habe ich auch ein sehr gutes Buch gelesen:

Die fünf Geheimnisse,
die Sie entdecken sollten,
bevor Sie sterben.

von John Izzo

Herzliche Grüße
Norbert

Antworten
markus cerenak
14. August 2013 um 7:53

danke norbert für den tipp!
lg m

Antworten
Michel
16. Juli 2013 um 9:53

Einer der besten Artikel, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Sooo viel Wahrheitsgehalt. Vielen Dank dafür.

Antworten
markus cerenak
22. Juli 2013 um 7:29

oh, danke, aber das lob gilt Bronnie, die hatte die buchidee!

Antworten
Dennis Esser
28. Juni 2013 um 11:39

Hallo Markus,

ich finde es klasse, dass du auf dieses Buch aufmerksam machst. Ist wirklich eine spitzen Sache, die man sich einfach mal häufiger in’s Bewusstsein rufen sollte. Aber in der Zeit der unendlichen Ablenkungen und eben des ‚Hamsterrads‘ ist das nicht immer einfach.

Also: Keep going!
Viele Grüße,
Dennis

Antworten
markus cerenak
28. Juni 2013 um 11:45

hi dennis!
deswegen gibt’s ja auch die rebellion gegen das hamsterrad!
lg m

Antworten
Frau N.
14. Juni 2013 um 10:25

Hallo Markus,

ich habe hier einen aktuellen Artikel in einem Wissenschafts-Portal gefunden, der, wie ich meine, recht gut zu Deiner Thematik passt. Kannst es Dir ja mal zu Deiner persönlichen Inspiration angucken, ohne diesen Kommentar deswegen unbedingt freischalten zu müssen 😉

Quelle:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16259-2013-06-14.html

Titel des Artikels:
Egoismus macht nicht glücklich
Selbstloses Handeln verbessert das Wohlergehen

Zitat aus diesem Artikel:
„Nach aristotelischer Ethik zeichnet sich ein gutes und glückliches Leben durch Tätigkeiten aus, die um ihrer selbst willen vollbracht werden – weil man sie für eine gute Sache hält.“

Mit lieben Grüßen von Frau N.

Antworten
markus cerenak
15. Juni 2013 um 14:57

liebe frau n
danke für den link!
lg m

Antworten
Greensoul
10. Juni 2013 um 16:16

…huch, sehe gerade beim erneuten Durchlesen, dass ich natürlich nicht Deinen „Job“, sondern Deinen „Blog“ meinte!! 😉
Höchste Zeit, hier aus dem Büro rauszukommen….!! 😉

LG, Dominique

Antworten
Greensoul
10. Juni 2013 um 14:08

Lieber Markus,

Dein Job ist wirklich eine sehr grosse Bereicherung für mich…., und auch wenn ich den Schritt aus dem Hamsterrad noch nicht ganz gewagt habe, rücke ich immer näher an mein erklärtes Ziel. Die Vorbereitungen laufen auf jeden Fall schon auf Hochtouren für das Projekt „Tue, was Du liebst“! 🙂

In jedem Falle war dieser Artikel an diesem Montagmorgen wieder genau passend.

Und ich werde Deinen Blog weiterhin aufmerksam verfolgen, denn er gibt mir immer wieder das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin….!

Liebe Grüße,
Dominique

Antworten
markus cerenak
11. Juni 2013 um 14:47

hi dominique,
schön dass du bei unserer kleine rebellion gegen das hamsterrad dabei bist 😉
lg m

Antworten
Thoralf
2. Juni 2013 um 23:26

Hallo Marcus,

immer wieder inspirierst Du mich weiter an mir zu arbeiten. Über mich und mein Leben nachzudenken. Ich danke Dir sehr, dass Du Dir die Zeit nimmst solche Denkanstöße den Menschen zu geben.

Viele Grüße aus Lübeck

Antworten
Cornelia
1. Juni 2013 um 20:31

Ich wurde auf diese Seite geführt und habe den Artikel gelesen, mit laufendem Kopfnicken.

Vielen Dank für diesen inspirierenden Text. Mögen sich noch viele Menschen hierherführen lassen.
Wie oft nimmt man an Veranstaltungen teil, an denen man eigentlich gar nicht sein möchte, tut es aber, weil man niemanden verletzen möchte. Wie oft im Leben macht man „Gute Mine zum bösen Spiel“ um den Frieden zu bewahren. Doch wessen Frieden ist es… es ist der Friede anderer… So oft im Leben verleugnet man sich selbst, betrügt sich selbst und verlebte Zeit, die man hätte gern anders verbracht, wenn man selbst gewählt hätte.
Dennoch habe ich im Laufe der Jahre die Erfahrung gemacht, dass das Schöne am älter werden genau diese Bewusstwerdung ist. (Wenn man sie denn dann auch befolgt) Ich musste fast 50 Jahre werden um sagen zu dürfen: Ich umgebe mich nur noch mit Menschen, mit denen ich mich wohlfühle. Es kann sein, dass sogenannte Freunde sich plötzlich zurückziehen, weil sie sich vor den Kopf gestoßen fühlen… Es kann sein, dass man plötzlich als „komisch“ bezeichnet wird, denn man spielt nicht mehr die Rolle die andere gern gesehen hätten… oder aber andere denken „die hat wohl Probleme mit der Menopause, oder bei Männern die Midlife-Crisis…. Egal was andere denken… Macht nichts! Man segnet sie und lässt sie ziehen. Hauptsache man selbst fühlt sich wohl dabei.

Ich wünschte, dieses Bewusstsein schon viel früher gehabt zu haben…. ich wünschte, dass junge Menschen heute dieses Bewusstsein früher erlangen… vielleicht tragen Menschen wie Markus und viele andere, die sich hier dazu äußern, dazu bei!

Lasst es euch allen gut gehen! (Wenn ich so zitieren darf)

Herzliche Grüße Co

Antworten
markus cerenak
2. Juni 2013 um 8:32

hi cornelia
danke für deine berührenden worte! auch du tragst zu diesem bewusstsein bei!
lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Gaby
30. Mai 2013 um 10:46

Hey Markus,

ein toller Artikel! Er zeigt ganz deutlich, dass es am Ende immer auf das Gleiche herausläuft. Es wird viel zu viel Zeit vergeudet. Man sollte wirklich versuchen jeden Tag das Beste aus dem Leben zu machen. Jede Minute ist wertvoll!

LG Gaby

Antworten
michaela
28. Mai 2013 um 19:48

„Endlich Montag!“ Denn dann sind die anderen auf Arbeit und es herrscht kein Gedrängel =)
Bonnie hat im übrigen so recht, Ihr Buch gehört auf jedes gut sortierte Nachtkastel…

glG

Antworten
markus cerenak
29. Mai 2013 um 10:21

stimmt, ich mag den montag auch sehr ;-)!
lg m

Antworten
Sibylle Jatkowski
28. Mai 2013 um 0:12

Lieber Markus,
Du sprichst mir aus dem Herzen! Das sind genau die fünf Themen, die am Lebensende im Vordergrund stehen. Da hilft nur eins: rechtzeitig die richtigen Weichen stellen.
Dein Blog ist da genau richtig! Rückgrad stärken, Alternativen finden.

Antworten
markus cerenak
29. Mai 2013 um 10:29

hi sibylle
danke für deine worte und schön, dass du bei unserer kleinen rebellion gegen das hamsterrad dabei bist!
lg m

Antworten
Anja
27. Mai 2013 um 20:27

… dieses Buch lese ich gerade ebenfalls und kann es auch nur weiterempfehlen,.

Viele Grüße aus Berlin.

Antworten
Ulrike Bossmann
27. Mai 2013 um 14:58

Lieber Markus,

im schnellen Scannen der Bloglandschaft bin ich auf deine Seite gestoßen. Sehr gelungen – und ein richtiges, und wichtiges Statement in der heutigen Zeit.

Und diesen Beitrag finde ich so gelungen, dass ich ihn bereits an mein Netzwerk als Denkanstoß für die neue Woche weitergeleitet habe.

Antworten
markus cerenak
29. Mai 2013 um 10:29

hi ulrike
danke für dein kommentar und dass du mich ein wenig unterstützt!
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Christian Anderl
27. Mai 2013 um 9:52

sehr schöner reminder! danke 😉

Antworten
markus cerenak
29. Mai 2013 um 10:32

sehr gerne 😉

Antworten
Herbert
27. Mai 2013 um 9:44

Hallo Markus,

schön dass mir Deine Seiten (über den Podcast) zugefallen sind. Das mit dem „MONTAG“ kenne ich nur zu gut.
Ich freue mich schon jetztauf den Inhalt, den ich gerade ausdrucke und möglicherweise gleich heute abend studieren werde.

Lieben Gruß und Danke!

Herbert

Antworten
markus cerenak
29. Mai 2013 um 10:33

lieber herbert
cool dass du dabei bist und zu meinen lesern gehörst. hab noch einiges vor hier….
lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Alexander
27. Mai 2013 um 9:23

Hallo Markus,

danke Dir für diesen inspirierenden Artikel!
Ein ähnliches Bedauern habe ich in vielen Geschichten der Kranken, während meiner Zivildienstzeit in Klinikum, erfahren und gehört.

TUE WAS DU LIEBST UND LIEBE WAS DU TUST!

Antworten
markus cerenak
29. Mai 2013 um 10:33

lieber alexander
danke für deinen kommentar. und danke dass du mithilfst, dass mehr menschen das tun, was sie lieben!
lg m

Antworten

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Ja, das passt natürlich ;-)

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

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