Erledigt ist besser als perfekt. Warum Unvollkommenes online so willkommen ist

Erledigt

Ich persönlich habe ja keine Ahnung, wer diese utopische Vorstellung von Perfektionismus in unsere Köpfe gepflanzt hat.

Vielleicht ist es der Drang, den uns die Gesellschaft gelehrt hat, immer der oder die Beste sein zu müssen. Und das Beste ist nun einmal perfekt. Alles muss perfekt sein:

  • Das perfekte Dinner.
  • Die perfekte Hochzeit.
  • Der perfekte Haushalt.
  • Der perfekte Verführer.
  • Der perfekte Freund.
  • Der perfekte Stil.
  • Der perfekte Kleiderschrank.
  • Der perfekte Seitensprung.
  • Das perfekte Weihnachten.
  • Der perfekte Athlet.
  • Ein perfektes Wochenende.
  • Die perfekte Lauftechnik.

Das alles findet sich auf Amazon. Offensichtlich ist in uns der Drang nach Perfektionismus stark ausgeprägt. Versteh mich nicht falsch. Etwas Herausragendes abliefern zu wollen, ist nicht verkehrt. Über sich hinauszuwachsen, ist ein guter Weg.

Leider führt Perfektionismus nicht nur zu Höchst-, sondern auch zu gar keinen Leistungen.

Durch ihren Perfektionismus geknechtet, bringt es Menschen dazu, niemals etwas „abzuliefern“, weil sie stets das Gefühl haben, dass sie, ihre Leistung, ihr Ergebnis oder ihr Produkt nicht gut genug und weit davon entfernt sind, perfekt zu sein.

Gemeinsam mit Aufschieberitis ist Perfektionismus der schlimmste Feind deines Business.

Aufschieben ist wie eine Kreditkarte. Es macht viel Spaß, bis du die Rechnung bekommst.

Ich kenne das von mir. Es gibt kaum eine Aufgabe, wo ich kein gutes Argument finde, es jetzt nicht zu tun oder noch schlimmer: es jetzt nicht fertig zu machen.

Aber dann hab ich eines erkannt:

Ein Lifestyle-Business, das online operiert, ist der beste Ort für Unvollkommenes.

„Hä? Was meinst du damit, Markus? Im Internet gibt es doch schon genug Junk!“

Es geht nicht darum, niedrige Qualität zu liefern. Es geht nicht darum, ein Produkt zu entwickeln, einen Blog zu schreiben oder eine Webseite online zu stellen, das/der/die schlecht ist. Was ich mit „Unvollkommenes“ meine, zeigen folgende fünf Punkte und ein paar Beispiele.

1) Der Weg ist das Ziel.

Es kann spannend sein, die Weiterentwicklung eines Menschen mitzuverfolgen. Benny von „Fluent in 3 Month“ hatte in der Startphase seines Blogs keinerlei Expertenstatus, was „Sprachen lernen“ betrifft. Aber er hat seinen Weg dorthin beschrieben. Er war alles andere als perfekt und trotzdem wurde sein Projekt erfolgreich. Der Weg vom Laien zum „Experten“ ist spannend. Andere Menschen können aus Fehlern lernen. Auch ich mache z. B. in der Podcast-Episode über den „Elevator Pitch“ klar, dass mein Weg ebenfalls steinig ist.

2) Es gibt keine Abkürzungen.

Wer glaubt, Dinge von heute auf morgen perfekt zu können, irrt. Wer damit wartet, bis er perfekt ist, der irrt noch mehr. Niemand erwartet, nach einer Fahrstunde Lewis Hamilton zu sein. Akzeptiere, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Und alle, die dir online versprechen, dass du erfolgreich über Nacht wirst, sagen eventuell, möglicherweise, vielleicht nicht ganz die Wahrheit.

3) Mit deinen Publikum gemeinsam etwas erschaffen

Als ich meinen ersten Online-Kurs „Starte einen erfolgreichen Blog“ ins Leben gerufen haben, wollten ich das Beste liefern, was es im deutschsprachigen Bereich dazu gibt. Schnell wurde klar, dass ich nicht alleine beurteilen kann, was es dafür braucht. Somit habe ich es im ersten Schritt so gemacht, wie ich es für richtig halte: habe einen Ablauf für die verschiedenen Module geplant, Video-Lektionen aufgenommen, Checklisten und Worksheets gemacht, ein Forum entwickelt etc. Für mich war das nun die Beta-Version, die wir an die ersten 50 Interessenten verkauft haben, mit dem Hinweis, mir so viel Feedback wie möglich zu geben. Durch das, was ich Tag für Tag von unseren Beta-Testern gelernt haben, wurde der Kurs noch ein Stück besser. Das klingt jetzt ein wenig komisch, aber ich mache damit Menschen ein Stück weit glücklicher.

Passender Artikel:  Reich werden: Die 10 Schritte dein Business extrem schnell erfolgreich zu machen (und warum das nervt)

4) Nirgendwo ist Weiterentwicklung so leicht wie bei einem Online-Business.

Ich habe früher im klassischen Marketing gearbeitet und hatte oft das Vergnügen, in der Druckerei Folder, Plakate, ja ganze Bücher zum Druck freizugeben. Das Gefühl war nicht gut, weil ich wusste: Es werden Fehler darin enthalten sein. Der Gedanke „fuck, irgendetwas hab ich sicher übersehen“ war nicht aus meinem Kopf zu bekommen und natürlich gab es dann etwas, was mir sofort auffiel, sobald ich das fertige Ding in der Hand hielt.

Online ist das anders. Wenn den Beta-Testern Fehler auffallen oder sie uns sagen, was besser zu machen wäre, bricht nicht die Welt zusammen. Wir müssen nicht einen ganzen Druckauftrag einstampfen, es geht nicht viel Geld verloren. Wir machen den Teil einfach neu. Es sind digitale Produkte.

Es ist so einfach: File öffnen, verändern, speichern, veröffentlichen. So what …

5) Unvollkommenes ist menschlich.

Ganz ehrlich, kommt es dir nicht auch ein wenig suspekt vor, wenn jemand perfekt wirkt? Wenn alles passt, in allen Bereichen, wenn es keinen Fleck auf der weißen Weste gibt, keine Ecken und Kanten, keine Unsicherheiten? Ich bin dann immer sehr beeindruckt, weil ich mir denke „wow, da wurde ja an alles gedacht“ und gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass dann zu viel an sich gedacht wurde (um perfekt zu sein) und zu wenig an mich (den Kunden, den Leser, das Publikum). Perfekt zu sein ist ein egozentrischer Anspruch. Mehrwert und Nutzen für Leser und Kunden zu liefern, ein Selbstloser. Ich persönlich mag es, bei anderen Kollegen kleine Unsicherheiten auf welcher Ebene auch immer zu bemerken. Ich lächle dann immer ein wenig in mich hinein und denke mir: „Oh, auch nur ein Mensch.“

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

44 Antworten

  1. Hi Marcus,

    ich sehe grad, dein Artikel ist schon ein wenig älter, aber trotzdem: Ein aktuelles Thema. Wir hatten auf unserem Blog auch mit dem Problem Perfektionismus zu kämpfen.

    Und es wird nur mit der Zeit langsam einfacher, diesen Drang an Kleinigkeiten zu fummeln, zu unterdrücken.

    Wir haben dazu auch einen Beitrag geschrieben, vielleicht interessiert es dich oder deine Leser ja: http://www.letsblognow.de/perfektionismus-bekaempfen/

    Ich glaube das hält viele wirklich vom Erfolg online ab. Das warten auf Perfektes.

    Liebe Grüße aus Hambuuurch und alles gute!
    Dennis

  2. Schon lustig, der Artikel kommt genau zum richtigen Zeitpunkt.
    Ich bin im Endspurt zur Herausgabe meiner neuen Webseite – natürlich mit Blog 😉 – und gerade am Schluss kommt man drauf wo noch was fehlt der gar falsch ist, oder vielleicht gar nicht ganz funktioniert.
    Da braucht es schon Mut zum 80/20 Pareto-Prinzip.
    Aber morgen ist jetzt endgültig Endcheck und dann ab die Post ans Online Licht der Welt – mit allen Fehlern – die verbessert werden können.
    Danke für den Artikel! Hat wirklich gerade excellent gepasst! 😉
    Herzlich
    Amelie

  3. Dem stimme ich zu.

    Ich habe schon seit Jahren das Motto: Lieber fehlerhaft begonnen als perfekt gezögert!

    Bin immer gut damit gefahren und hatte oft schon Sachen längst umgesetzt solange die anderen noch gegrübelt und studiert haben 🙂

  4. Hallo Markus,

    Sehr treffender Artikel! Passend dazu habe ich vor einiger Zeit folgenden Satz gelesen: „Perfektionismus ist nicht die Suche nach dem Besten. Er ist die Beschäftigung mit dem Schlechtesten in uns.“
    Ich finde auch, dass es am meisten Spaß macht auf dem Weg zu sein, also zu gestalten, auszuprobieren. Häufig halte ich mich jedoch auch mit zu viel Grübeln auf. Deswegen danke für den Anstoß.

    Lg, Claudia

  5. Hi Markus! Wow, genau Deinen Beitrag habe ich jetzt gebraucht. Ständig blockiere ich mich selbst durch meinen Perfektionismus. Letztendlich verwirkliche ich viele Ideen nicht weil ich denke dass es einfach nicht gut genug ist.

    Dabei…wer beurteilt denn was gut genug ist und was nicht? Vielleicht ist das, was ich als nicht perfekt empfinde, für jemand anderen genau das, was er gerade braucht.

    Und deswegen vielen Dank….ich werde ab jetzt weniger darüber nachdenken was perfekt ist und was nicht sondern lieber meine Ideen in die Tat umsetzen:-)

    Schmunzelnde Grüsse Moni

  6. Perfekt! 😉
    Das kam wieder genau zur richtigen zeit. Heute will ein neues Angebot raus und ich hatte noch nicht die endgültige, „perfekte“ Version der Ausschreibung gefunden….bekomms auch nicht mehr auf die website ( ist auch eher regional interessant: mit Pferden wandern – für Körper, Geist und Seele). Für mich der A—tritt zum Handeln ;-

    Was mir gerade auffiel: heute sind überdurchschnittlich viele Kommentare von Frauen dabei. Ist perfektionismus bei uns Frauen noch stärker ausgeprägt? oder ist das einfach Zufall?

    Lieber Markus, Ich liebe Deinen Blog! Und all Eure Kommentare 🙂
    LeEgg

  7. Ja du, das unterschreib ich sofort. Unperfekt kann ich sehr gut. Wenn man sich meine eigenen Texte durchliest, merkt man nach dem zweiten Satz, dass sie niemals einen Lektor gesehen haben… und manchmal, ja da frag ich mich, ob ich das ändern sollte. Eine Antwort gibt’s noch nicht.

    Du warst für mich jedenfalls der Grund, weshalb ich auch bei meinem Podcast und meinen Videos die ähhhhms und ähhs und so manch andere Nach-Worte-Ringungen nicht entfernt habe.

    Professionalität IST wichtig. Qualität IST DEFINITIV wichtig. Und vorrangig ist FÜR MICH von Bedeutung, dass ich MEINEN Job gut mache und in MEINEM Gebiet Nützliches liefere. Dass ich dabei darauf achte, dass meine Texte lesbar sind, ist klar. Und dass ich die Grundregeln der deutschen Rechtschreibung beherrsche auch. Aber ich bin halt wie ich bin: Wenn ich aus dem Herzen heraus schreibe und arbeite, dann passieren mir manchmal Fehler.

    Die Welt ist nun mal nicht perfekt, auch wenn man uns das gerne glauben lassen will. Die meisten Foto sind schwerst bearbeitet, die meisten Verkaufsargumente übertrieben. Ich finde es okay, hier mal einen Punk zu machen und zu sagen:

    „DAS BIN ICH. Wunderbar UND auf dem Weg der Besserung – solange es mich gibt ;)“

  8. Hey Markus

    Danke für diesen Artikel. Mein Perfektionismus hat mich schon einiges gekostet und ich stimme dir völlig zu, dass es wahrscheinlich der Erfolgszerstörer schlechthin ist.
    Findest du es nicht auch interessant, dass das einem in gewissen Bereichen des Lebens völlig klar ist, aber in anderen nicht?
    Beim Sport war mir das schon immer klar und ich habe dutzende Kurse besucht, bei denen ich ganz unten startete.
    Beim Beruf, Studium konnte ich dieses Prinzip nie anwenden und erwartete Top-Resulatate ohne die Zeit, sie mir zu erarbeiten.
    Letzthin sprach ich mit einer guten Freundin und bei ihr ist es genau umgekehrt. Sie hat sich stetig hochgearbeitet und ist mittlerweile beruflich sehr erfolgreich, obwohl sie vor einigen Jahren weit hinter mir war in Sachen Bildung, hat sich mich in gewisser Weise überholt. Genau anders herum im Sport. Dort schafft sie es nicht irgendwo anzufangen, weil sie immer Angst hat, alle Leute seien besser als sie und sie würde sich blamieren.
    Apropos, du kennst dieses Buch bestimmt. http://www.amazon.de/Good-They-Cant-Ignore-You/dp/1455528048/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1383572653&sr=8-1&keywords=so+good+they+can%27t+ignore+you
    Der Autor argumentiert ganz ähnlich und erklärt sehr ausführlich, warum stete Weiterentwicklung essentiell ist und niemand ganz Oben startet.

  9. Hallo Markus, das Gefühl „ich bin nicht gut genug. Andere kennen sich in meinem Thema viel besser aus“ kenne ich nur allzu gut. Aber wahrscheinlich hast Du recht. Warum sollen andere nicht einen Mehrwert davon haben, wenn sie sehen, wie wir beispielsweise lernen, vom Level „Reisen als Paar“ auf das Level „Reisen als Familie“ zu gelangen? Die Fehler, die wir machen, können ja andere vielleicht dadurch vermeiden…Danke, Christina

  10. Danke Markus,
    der Beitrag kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich fühle mich so oft gelähmt, da ich denke, es ist noch nicht „gut genug“ und meine in Wirklichkeit „perfekt“. Das seltsame ist, ich weiß es besser und bekomme es trotzdem oft nicht hin. Dann ist so ein Stupser von außen genau richtig 🙂
    Lass die Sonne rein -Astrid

  11. Hallo Markus,

    danke für den guten Artikel. Auch in bin so ein Perfektionist und darf immer wieder auf diese Dinge achten. Und…

    Dein Artikel hat in mir folgende Fragen geweckt? Wo ist die Grenze zwischen „gut genug“ und „das sollte ich noch mal überarbeiten“?

    Womit zieht man diese Grenze, also aufgrund welcher Kriterien? Welche Werte sollte ein gutes digitales Produkt dennoch erfüllen?

    Du schreibst: „Perfekt zu sein ist ein egozentrischer Anspruch. Mehrwert und Nutzen für Leser und Kunden zu liefern, ein Selbstloser.“

    Läuft man widerum mit dieser Haltung nicht Gefahr, dass die Selbstlosigkeit zum egozentrischen Selbstzweck wird?

    Herzliche Grüße
    Christina

    1. hi christina
      die grenze ist für mich klar: sobald menschen aus deinem tun nutzen ziehen können und das preis/leistungsverhältnis stimmt ist alles gut. wir sind im web, ich kann das produkt bei ein paar menschen testen und dann damit rausgehen. die grenze musst nicht du ziehen, sondern dein publikum.
      und zum thema egozentrik: in meinem ebook „das tao einer lebensweise“ habe ich bereit angesprochen, wie ich zum thema egozentrik und egosimus stehe: sogar mutter theresa hat egoistisch gehandelt ;-9
      lg m

  12. Lieber Markus,
    Du sprichst mir sowas von aus der Seele! Wie oft hat mich mein Perfektionismus selber ausgebremst und ausgebrannt.

    Und ich erlebe so häuftig, dass es genau dieser Perfektionis ist, der die meisten Menschen ausbremst, Ihr Ding zu machen, Ihre Leidenschaft zu leben.

    Als ich mal testweise auf 80% gearbeitet habe, war ich erstaunt, dass den Unterschied im Außen keiner mitbekommen hat. Weder meine Kunden noch meine Klienten. Spannend!

    Danke,
    Diana

  13. Hey!
    Wow was für ein klasse Artikel den ich an diesem Montagmorgen lesen darf.
    Danke für die hilfreichen Worte!
    Ich stehe mir auch oft mit meinem Perfektionismus selbst im Weg – und so kam es das schon das ein oder andere Projekt nur angefangen und nicht vorangetrieben wurde.
    Danke für deine mutmachenden Worte!
    Gute Woche wünsche ich!

    Gruß Caro

  14. Hallo Markus,

    ein schöner Artikel mit viel Inspiration! Ein guter Freund sagte mal, dass ein Mehraufwand, etwas perfekt machen zu wollen in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht, da für die letzten auszumerzenden Fehler mehr Energie aufgewandt werden muss als für das ganze Projekt.
    Das Gleiche gilt wohl auch für die Kontrolle – zuviel davon ist tödlich. Ich erlebte das mal in einem Theater-Projekt, in dem man den Darstellern absolut freie Hand ließ und das Ergebnis war einfach nur grandios.

    Gruß
    Thomas

  15. Danke markus für diesen artikel. Es ist immer wieder spannen zu einem thema, welches mich täglich beschäftigt einen anderen sichtwinkel zu entdecken. Du traust dich was. Du arbeitest mit leidenschaft. Das reicht mir um deine artikel zu lesen. Du tust dazu unglaubliches du schreibst ueber tabuthemen, einfach so. Unglaublich.natuerlich.super.

    Ich allerdings hab eine andere wahrnehmung. Ich weis wie gut meine ideen sind. Es ist neu das ich den mut habe ich zu sein und meine leidenschaft auszuleben.
    Mein problem im team ist es die erdung zu finden. Da fehlt sicher übung. In den augen der menschen die mit mir arbeiten sehe ich nur ???????

    Die ???? Sind reichlich unpraktisch zur erdung. Denn ich arbeite sehr gern mit netzwerken und gruppendynamik.

    Ein interessantes gefühl. Ich habe eine gute arbeit gemacht. Die eine unangehm lange zeit keiner versteht. Was dann die initiative des teams verringert.

    Es kommt schon vor das leute 14 tage zum vertehen brauchen. Hm.

    Immerhin stellt sich zumeist raus meine ideen halfen….

  16. Hallo Markus,

    toll auf den Punkt gebracht, spricht mir sehr aus der Seele und bestätigt mein eigenes Vorgehen. 😉 Meinen Blog habe ich Anfang dieses Jahres gestartet, ohne so recht zu wissen, wo genau das Ganze eigentlich hinführen soll und ich wusste: vieles, was ich schreiben werde, finde ich erst kurz vorher selbst heraus… Zusammen mit den Lesern fügt sich das alles nach und nach.

    Ich glaube auch, der Perfektionismus kommt noch aus der Zeit, als kleinste Fehlerchen für immer festgeschrieben waren – während wir im Online-Zeitalter uns schon dran gewöhnt haben, überall Beta-Versionen vor der Nase zu haben. Super auf den Punkt gebracht.

    Danke!
    Viele Grüße
    Marit

  17. Hallo Markus,

    danke für diesen Artikel. Den habe ich heute an Ansporn gebraucht. Der Artikel genau zu meiner heutigen Aufbruchsstimmung.

    Zum Erfolg über Nacht kam mir der Gedanke: Wer über Nacht erfolgreich sein will, wird sich sehr lange im Dunkeln bewegen müssen… Schade eigentlich. Dabei hat die Helligkeit so vieles zu bieten.

    Das „Perfektionismus“ und „Aufschieberitis“ zwei Hälften eines ungleichen Paares sind, habe ich mir so konkret auch noch nicht vor Augen geführt. Danke für diesen Gedanken.

    Herzliche Grüße
    Norbert 🙂

  18. Hallo Markus,

    Vor einigen Jahren hat mir ein Freund einen Satz in den Kopf gepflanzt, der mir immer einfällt, wenn ich etwas ganz perfekt machen will:

    Perfektionismus ist der Feind des Guten.

    Das stimmt und mit dem Satz fällt es mir leichter, etwas Unvollkommenes zu veröffentlichen oder zu tun.

    Viele Grüße,

    Miriam

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Ja, das passt natürlich ;-)

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Markus Cerenak

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